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8 : (Continuationis IV) (1839) 1344 - 1359
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1357. Ulrichs von Abensperch allen Ansprüchen welche sie an das Kloster zu sand Heymeran inRegensburg wegen des Probsthofes zu Lautterbach gemacht haben. Siegler: Ulrich von Abêtis-perch, und Härtel der Aaer. G. des Pfintztags vor Symonis und Jude. (c. 2 S.)

3 1. Oct.

Gedräut die Kleispentalerin Jakobs des Kleispentalers von Plesperch Wittib giebt dem Klo-ster Waldsassen die an sie verpfändeten Dörfer Erkingersreut und Heinreichsreut um 70 PfundHaller das Dorf zu der Nötzz, wofür ihr die Dörfer Lengveit und Nötzz zu Leibrecht über-lassen werden. Siegler: Ulrich der Hekklein von Flozz, und Gorg der Drezwitzer. G. an allerHeiligen Abend, (c. 2 S.)

6 . Nov.

Wickart Abt zu Hirschaw und Gotfrid Probst von Rot versprechen die Hofreit welche siein der Stadt Dinkelsbühl gebaut haben, gehörig zu versteuern, und dieselbe nur an einen Bür-ger von Dinkelsbühl zu verkaufen. G. am Montag vor sant Martins Tag. (c. S.)

7. Nov.

Conrad von Frankenfurt Commenthur und der Convent des teutschen Hauses zu Mainzverkaufen an die Stadt Mainz 41 Schilling Heller jährlicher Gült auf dem Judenerbe zumHoenbette in Mainz. D. feria tercia ante diem Martini Episcopi Hiemalis.

Burkart von Elrbach, den man nennet Pupullin, sendet dem Herzoge Rudolf zu Oester-reich die Veste Matzensez mit allen Leuten und Gütern die dazu gehören , mit der Bitte auf,selbe seinem Sohne Wilhelm von Elrbach zu leihen. G. ze Wien an dem nechsten Zinstagvor sant Martins tag. (c. S.)

10. Nov. Dietreich der Sazzenhofer Bürgermeister der Stadt Regensburg und die Bürgerschaft

schliessen eine Uebereinkunft wie es mit dem Maasse und dem Urngelt von Wein und Bierin Regensburg gehalten werden solle. G. des Freitags vor St. Marteins tag. Siegler: StadtRegensburg.

11. Nov. Die Bürger zu Wirzburg treffen hinsichtlich des zu Wirzburg an Wolf von Grumbach,

dessen Brüdern, und andern seinen Freunden geschehenen Vorfalles folgenden Vergleich: HansGerhart, Heinz sein Bruder, Hans Kempf und Sytz Lewe Rapot genannt, sollen als am meistenschuldig auf ewig über den Rhein oder die Donau fahren und nimmer wieder kommen, ausser-dessen der Bischof zu Wirzburg und Wolf von Grumbach auf derselben Leiber und Güter alledie Rechte haben sollen welche sie vor diesem Vergleich gehabt haben. Das Haus des HansGerhart soll niedergerissen und nicht mehr aufgebaut werden. Hinsichtlich der andern Beschul-digten sollen Johann von Heytingsvelt, Dietz von Tüngen, Herman von Tünnefelt, Eck vonNicht, Johann von Rebstock, Heinz Vetterlin, und der Domdechant Heinrich von Reynstein ent-scheiden. Diejenigen welche den Wolf von Grumbach in dem Stock zu Wirzburg bewahrthaben, sollen zur Sühne Wachskerzen öffentlich auf S. Kilians Altar zu Wirzburg und in ein«Kirche des Dorfes Heytingsvelt tragen, und diejenigen welche an den vorerwähnten Geschichten