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22. Jen.
Heinrich von Reynstein Domdechant und das Capitel zu Wirzburg genehmigen dass Eber-hart von Hohenberg, Eberhart vom Hirzhorn und andere Domherren welche an dem Ofley zuAschfeit Theil haben, den Frenhof zu Aschfeit dem Dietz von Wympfen gegen Entrichtung vonjährlich 15 Malter Korn verliehen haben. G. an Vincentien Tage. (c. S.)
24. Jan.
Heinreich der Schenchfe von Reichenneck Purgemaister zu Regensburg und der Rath und dieGemain der Bürger daselbst verbinden sich auf fünf Jahre dahin, dass diejenigen ihrer Söhneund Töchter welche ohne Konsens der Aeltern, nächsten Verwandten oder Vormünder eine Eheeingehen, enterbt seyn, deren Entführer aller verfolgt und der gesetzlichen Strafe anheim fallensollen. G. an St. Pauls abent, als er verchert ward.
26. Jan.
Perchtolt der Rokkinger Bürger zu Regenspurch, Agnes seine Hausfrau, Fridereich seinSohn, und Katrey seine Tochter veriehen dass ihnen Herr Johans des Sarbürchen Sohn, zurZeit Kapellan datz Sand Jörigen zu Regenspurch bei der Brükke, mit Willen Haiurich desPortner zwei Hofsteten, gelegen an der Witvende zunächst an der genannten Kapelle, nachLeibtings - Recht, mit der Verbindlichkeit ein steinernes Haus darauf zu bauen, und gegen iähr-lichen Zins von sieben Schilling der langen und zehen Pfening Regenspurger nach Purchrechtverliehen habe. Siegler : Albrecht der Zand, Schulthaizz. Zeugen : W r althir der Wepeizze,Walthir der Ernst, Johans der Porttner, und Johans der Rokkinger. G. an sand Pauls Abendals er bechert warde. (c. S.)
1. Febr.
: Heinrich vom Rotenkolben, Forstmeister über den Sallzforst, bekennt dass der Bischof Al-brecht von Wirtzburg kraft eines Briefes (G. Karlstat 1355 am nächsten Samstage vor unsrerFrauen Kerzweihe) ihm, seinem Bruder Gotfride, Dyetrichen, seines Bruders des Mulners Sohne,und allen ihren Erben w'elche Söhne sind, und zu der Nuwenstat sitzen sollen, das Forstamtüber den Salzforst zu Lehen verliehen habe gegen die herkömmlichen Gülten und Gefälle;von den ihm überlassenen Einkünften solle er die Hälfte behalten, die andre Hälfte zu gleicherVertheilung seinem Bruder, Neffen, oder deren Nachkommen übergeben; nach seinem Tode solledas Forstamt mit denselben Verpflichtungen an den Aeltesten seiner obigen Verwandten über-gehen. G. am nächsten Sonntage vor unserer Frauen Kerzweihe. (c. S.)
3. Febr.
Albrecht von Streitwesen verzichtet auf die von seinem Oheim Chunrat von Tannberch anden Bischof Gotfried in Passau vermachte Veste zu Tannberch. Siegler: Albrecht von Streit-wesen, Perchtolt von PergoW sein Oheim, Albrecht der Stüchs sein Schwager, Eireich von Chap-pelle, und Otto von Meissow. G. an sand Blasii Tag. (c. 5 S.)
10. F«br.
Ulrich der Schenk von Geyren Ritter, und Ulrich sein Sohn, sagen mit Einwilligung derGebrüder Perchtolt und Hainrich Schenk, die Knechte Ulrich und Hainrich die Stözzer genanntledig und los von der Lehenschaft welche sie von Ulrich Schenk, dem Vater, hatten aufeinem Gute zu Pergen, G. am nächsten Dinstag vor Herren Vasnaht, (c, 2 S.)