Druckschrift 
8 : (Continuationis IV) (1839) 1344 - 1359
Entstehung
Seite
297
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1554.

seinen Eiben die Vesten Lielitenberg mit der Beschaidenhait verliehen habe , dass er daraufwonhaflisr ihm vnd dessen Erben ze Dienst sitzen und bei ihm beleihen soll. G. ze Lantzbera:

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au Erihtag vor dem ÂufFarttag. (c. S.)

22. Mai.

Conrad und Wernher Milcheling, Gebrüder, Amtleute zu Battinburg geloben Herrn Ger-lache, Ertzbischof zu Mentze den Brief zu halten den ihnen weiland Herr Heinrich Erzbischofund Herr Cuno von Falkinsteyn sein Vormünder, um die ihnen in zwei Kriegen mit dem Land-grafen von Hessen schuldig gewordenen, und auf Kelreberg, Battinburg und Zugehör ver-schriebenen zwölftausend Pfund Heller gegeben haben. G. an der vffard unsers Herrn JehsuChristi. (c. 2 S.)

23. Mai.

Heinrich von Nevnhaus bekennt dass er Heinrich dem Paulstorfer vom Tennesperg 200Schock guter grosser Pragisclier Pfcning gelten soll datz dem Leuppenberg oder Tennesperg, inwelchem von diesen zwei Häusern er will, dafür dass ihm dieser die Veste Tennesperg in sei-nem Kriege zu einem offenen Hause lassen soll auf zwei Jahre, mit der Bemerkung dass wennjenes Haus in dem Krieg Schaden litte oder verloren ginge, es ihm verloren und er es zu er-setzen gehalten seyn solle. Bürgen: seine Schwäger Ulrich und Johans die Lantgrafen vonLeuppenberg. G. des Tags nach dem aufvirtag unsers Herrn. (c. S.)

26. Mai.

Lupolt Truchsess von Habechsheim und Elsbeth seine Hausfrau verkaufen ihr Holz, Bodenund Stain zu Speckheim, an Heinrich von Rothenburg um achzig Pfund Heller. G, an santUrbanstag. (c. S.)

. Mai.

Ludwig Markgraf zu Brandenburg bestättigt dem vesten Ritter Burkardt Seggendorf alleBriefe und Urkunden die Vlrich Willibrand von Kaiser Ludwig empfangen hat; gemäss wel-chen derselbe die Veste Köschingen um 16 40 Pfd. Heller gegen Ablösung der Veste Spilbergverpfändet. G. zu Newnburg des Montags nach dem Auffer-Tag. (c. S.)

31. Mai.

Antelinan Ritter vom Graswege , Burggreve zu Bekkilheim , vnd Liepmuot seine elicheFrauwe bekennen dass sie von dem Capitel des Duemes zu Mentze alle Nutzungen und Rechtevon der Pastorie der Kirche zu Sobirnheim drei ganze Jahre um drei hundert Pfunt Heller be-standen haben. G. an dem heiligen Phingst abinde.

4. Juni.

Otto der Horn, von Dyetreich von der Küren beauftragt in der Streitsache zwischen demDomkapitel in Regensburg und Ludweich von Chemnaten wegen des Wolfhabern zu richten,erkennt, dass hierüber als Zeugen zu vernehmen seyen: Ffainreich der Fuchs Richter zu Neun-burch, Hainrich von Radmanstorf, Chunrat der Schirlinger, Wernher der Meltret, und Albrechtder Chastner, Bürger zu Neunburch. G. des Mitichen in der Pfingstwochen. (c. S.)

6. Juni.

Gerlach Ertzbischof zu Mentze kömmt mit den edeln Wilhelm Rugreue, Philipps vnd

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