Druckschrift 
8 : (Continuationis IV) (1839) 1344 - 1359
Entstehung
Seite
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1551.

g. Marl,

12. Mart.

Ü

I«

13. Mart.

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das Vogtrecht aller Güter des Closters sant Walpurg zu Aystet und aller Gotteshäuser darüberer Vogt war, ledig sagte und liez. G. (am Tage) perpetue und felicitatis, (c. S.)

Gerhard Grave zu Ryenecke und Mene seine eliche Hausfrau bekennen dass Cone vonValkinstein, Dumprobst und Vormünder des Stiftes zu Mentze, ihnen und ihren Erben, Söhnenoder Töchtern, des Stiftes Theil an der Burg und an der Stadt zu Ryenecke und au der BurgBartensteiu, und die Güter hie diesseit Waldes die den Gebrüdern Bertold, Hanns und Hein-rich von Grumbach zu denselben Schlössern versetzt waren, um zweitausend achthundert undvirzig kleine Gulden zu Widerkauf verkauft habe. G. zu Aschaffenburg vf dem nehesten Fry-tage vor sante Georgien tage. (c. 2 S.)

Die beiden' Grafen Ulrich von Helfenstein der Aeltere und Jüngere theilen ihre sämmtli-chen Schulden, die sie an den Abt von Waiblingen, an Helwin von Bustetten, Hans den Ehin-ger, Ulrich den Roten, Heinrich den Bessrer, Heinrich von Stortzingen, Heinrich von Sunt-heim, Chunrad von Elrbach, Heinrich von Sulmatingen, Hans den Speth , Sytz den Artzat etc.zu entrichten haben. G. zu Giengen am St. Grégorien Tag.

Hanns genannt von Urnhain verkauft seinem Bruder Heinrich und dessen Weibe Agnesall sein Gut zu Urnhain, den Hof zu Schellen, die Lehen daselbst, ein Lehen zu Buttelungen,

eines zu der Zwisen, und ein Tagwerk Wismats zu Urnhain. D. eod. d.

Chunrad der Frazz, und sein Sohn Eberhardt gesessen zu Vlfeyht verzichten auf das von»

Kl. Steingaden lehenbare Gut daselbst, so wie auf das Wissmat zu Hermanstetten. G, am

St. Gregorien-Tag in der Vasten, (c. 2 S.)

Cuone von Valkensteyn, Domprobst und Vormünder des Stiftes zu Mencze, macht zwischenWolfrarne von Nellenburg, Meister über den deutschen Orden zu Mirgentheym einerseits, undseinen Oheimen, Herrn Goczen von Hohenloch Herrn zu Brunecke, und Herrn Goczen dessenSohne andrerseits, eine Sühne: Wolfram von Nellenburg soll beiden Goczen und deren Erbengeben das Dorf Stalldorf, nebst den Zugehörungen und den darum gelegenen Hölzern welchedie deutschen Herren von Craften von Hohenloch gekauft hatten; die deutschen Herren sollenobigen Goczen und deren Erben 1000 Pfund alter Heller auf sant Martins Tag, dernächst kömmt, geben.Der Kirchsatz zu Holczhusen soll den deutschen Herren bleiben, und soll gehören zum deutschenHause zu Argeshoven, und die Goczen sollen sie daran nicht hindern mit Worten oder Wer-ken, ihnen auch alle Briefe ausliefern welche sie über den Kirchsatz haben; beide Goczensollen den deutschen Herren nimmer zusprechen , noch sie beschuldigen um die Bürger welchedie d. Herren zu Mirgentheym gehabt haben, und welche in der Stadt gesessen sind ; derMeister und die deutschen Herren sollen fürbass in Mirgentheym keine Leute zu Bürgern