135t.
21. April.
22 . April.
II
23. April.
30. April,
Peter von Willig Bürger zu Ysni bekennt, dass Margret Abtissin des Klosters zum Pardisdas vordere Haus und Hofstat und den untern Keller in der mindern Brüder Herberg zu Ysniihm und seiner Hausfrau Adelhait zu Leibrecht überlassen hat. Siegler: Die Stadt Ysni. G.am Dunrstag vor Sant Georien Tag. (c. S.)
Berchtold der Winkler Bürger zu Augsburg verkauft seine zwei Hofe zu Brunnen, vondenen der eine vom Herzog Stephan zu Bayern, der andere von dem Kamerer von Wellen-burg zu Lehen geht; den Zehent aus des Rüdigers Hub zu Lechhusen, aus des WegelinsHof, und aus dem Waldersdorfer Hof dasebst etc. ein Wiesmad zu den Rozzköpfen etc. an Ottenund Görgen die Gollenhover Bürger zu Augsburg. Mitsiegler: Die Stadt Augsburg, (c. 2 S.)
Marquart’s Bischofs von Augsburg Schiedspruch zwischen Abt Hainrich von Kempten undHertzog Friedrich von Teck, wornach Letzterer des Gotteshauses Kempten Vogt seyn und dieVeste zu Kempten inne haben soll, und nach dessen Tode Herzog Chuonrad von Teck. Nachbeider Tod ist die Vogtei dem Gotteshause ledig, es sey denn dass sie schon früher um fünfhundert Mark Silbers erlöst wurde. Wenn die zwei Herzoge abgehen, sol auch der Abt anihre Recht stehen um die fünf hundert Mark die ihnen König Karl geben hat auf die ge-nante Vogtei und auf die fünfzig Mark Geltz. G. an dem Frytag vor sant Georien tag.
Albrecht von Apstorf und seine Hausfrau Elspet, Fridreichs des Mostorfers Tochter ver-zichten gegen Empfang eines Pfundes Regenspurger Pfenninge auf die zwei gefaltzt Schuoch,die sie iahrlich von dem Gotzhaus Windberg zu vodern haben. Taidinger: Herr Peter der Abtvon Osterhoven. Siegler: Herr Albrecht von Puochperch und Olt von Reichstorff. G. zeWintzzer des Samztages in der Osterwochen.
Johann und Albrecht Burggrafen zu Nürnberg eignen dern Kloster zu Halsprunn die Gutalle in dem Dorf und der Mark des Dorfs Rudelndorf und einen Hof zu Walderstorf die ohneihr Wissen und Wort von Friedrich seligen von Lebzingen des alten Friedrichs von LebzingenSohn an das Kloster verkauft worden sind. . G. an S. Walpurg-Abend. (c. S.)
Elspeth die alte Schenchin von Eichstett, Dietrich des Schenchen Mutter von Flügelsperchvergleicht sich mit dem Eidam ihres Sohnes Chunrad dem Muraher von Flügelsperch um alleGüter, die ihrem Sohne Dietrich dem Schench erblich zugefallen sind, nämlich um die Mühlezu Taeusing, zwei Höfe zu Perchtoltshoven und den Hof zu Aerenstorf. Siegler: Herrmannvon Stauff Chorherr zu Aystett. D. eod. d. (c. 2 S.)
Vor dem Landrichter der Grafschaft zu Hirschberg antwortet Elspeth die alte Schenchinvon Flügelsperch zu Eystett Chunrad dem Muraher und dessen Erben alle ihre Güter ein. D.eod. d. (c. S.)