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1350.
Herzogs Chunraden ron Tegge, alle Verhöre und Verhandlungen, so wie die Rechnungen vonallen Gerichten und Aemtern in Empfang nehmen soll. G. vf Tyrol an dem Oster abend«.
2g. Mart.
Graf Friedrich von Zolr von Schalksperch bekennt für sich und seinen Bruder vom HerzogAlbrecht von Oesterreich an der für geschehene Dienstesleistung ausständigen Summe von1500 Gulden die eine Hälfte mit 750 Gulden empfangen zu haben. G. zu Wienn an mentagnach dem heiligen Ostertag.
2. April.
Albertus episcopus Herbipolensis, confirmans beneficium in capella B. V. Mariae in Hal-tenbergstetten fundatum, jus patronatus et collationis hujus beneficii capitulo ecclesiae novimonasterii Herbipoli patrono ecclesiae parochialis in Haltenbergstetten tradit. D. IV. NonasAprilis, (c. S.)
6. April.
Heinrich vpn Perchtolzloch gelobt die von H. Albrecht Abt zu Emmeran auf 10 Jahre ihmverliehenen 3 Huben desselben Gotteshauses zu Scheyern gelegen gehörig zu verzinsen. Sieg-ler: H. Perenger von Haidaw. G. des nächsten Eritags nach S. Ambrosi Tag. (c. S.)
11. April.
Chunegunt Tochter des Wolframs zu Pettendorf bekennt dass ihr die geistlichen Frauenzu Pettendorf den Weingarten an dem Snekkenberg mit aller Zubehör zu Freysassen - R.echtverliehen haben. Siegler: Herr Dietrich von Holzhaim. G. des Suntags Misericordia. (c. S.)
1 4. April.
Ludwig Markgraf von Brandenburg verleiht dem vesten Ritter Burchart von Sekendorff,Vogt zu Onoltspach, auf dessen Bitte Marchrecht und Halsgericht, Stock und Galgen für seinDorf zu Stopffenheim. G. ze Nürnberg an sant Tyburtien Tag. (c. S.)
15. April.
Graf Friedrich von der hochen Zolr und Graf Friderich sein Bruder genannt von Straspurchsagen den Herzogen Albrecht ron Oesterreich von aller Geldschuld ledig und los. G. ze Wienean Phinstag nach dem Suntag so man singt: Misericordia domini.
l6. April,
Ludwig Markgraf von Brandenburg bestätiget die von seinem Vater Kaiser Ludwig demKloster Seligenporten gemachte Verleihung der Kirchen Schambach und Riedenburg zu einemSeelgeräth, dass man den Frauen zu einer ewigen Gedächtniss Wein bestellen und geben soll.G. zu Nürnberg am Freitag nach dem Sonntage so man singet: misericordia domini, (c. S.)
17. April,
Derselbe ersucht den Bischof Friedrich von Regensburg das Gotteshaus Seligenporten beidiesem Rechte zu schirmen und zu versprechen. G. zu Nürnberg an Samstag nach dem Sun-tag so man singet misericordia domini.
18. April.
Dienst-Verschreibung Dietrichs von Aw an Bischof Friderich zu Regensburg. G. Freitagsnach Tiburcij und Valeriani. fc. S.)