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Ludwig römischer Kaiser eignet dem Kloster Diessen die Gerewt und Aecker halbe ze Vt-tingen, die Tlrich der Witolzhofer, der sie vom Herzogthurn Bayrn zu Lehen hatte, demselbenze Seelgeräth gegeben. G. ze München am Donerstag vor dem Obersten.
Heinrich von Kürenburg Ritter vergleicht sich mit Anna Gräfin von Nassau und ihremSohn Enich über die zwischen ihnen obgewalteten Irrungen , demnach seine Leute die in dem
Dorfe zn Kürenburch innerhalb der Fallthore gesessen, und ehedem vor der Gräfin Ehhaft - Ge-richte aesaneen sind, fürbas für dieselben ®ehen sollen , und auch mahlen zu ihrer Mühle ne-
nantit die Kungsinühl ; dass er kein neues Haus auswendig seines Hofs wider ihren Willen er-
baue; dass die Gemeine zu Kürnburg wenn sie Hertschaft, Flurley setzen, oder Einung machenwollen, ihn besenden; dass er die Stigel bei dem Hage in der Höh haben und gehen solllassen in den Rechten als von alters herkommen ist. Zeugen: Bruder Conrad von Munzingen,der Frauen Anna Beichtiger, Herr Rapot von Kulsheim 'Ritter, Cunrad der Phefiferbalk Richterzu dem Camerstein, Engelhart von Tarin Richter zu Altdorf, Friedrich der Ebner Landschrei-ber zu Nürnbezg. G. an dem obersten Abend. (c. 2 S.)
Pieinbott der Schenk von Schweinlenspeundt verkauft an das Kloster Niderschönefeld seinenHof zu Sechensand als freyes Aigen um 2 1 Pfd. guter Haller. Mitsiegler: sein Oheim HerrMarquait Knoll. G. an dem Obersten. (M, B. XVI, 407.)
Cuno von Falkenstein Schulmeister und die andern Vormünder des Stifts Mainz verschrei-ben dem strengen Ritter H. Wilderich Vizthum zu Aschaffenburg die ihm für ein Darlehenschuldige Summe von tausend kleinen Gulden auf das Vizlhuir.amt zu Aschaffenburg und dieAemter die er jetzo innen hat. G. zu Mainz uf den Mantag nach dem zwölften Tage.