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1345.
14. Mai.
Heinrich Erzbischof von Mainz verpfändet das Vicedomamt im Rheingau an Wilhelm Bes-selhud für Tausend Pfund Hüller auf Widerlosung. G. am heil. Pfingstabend.
17. Mai.
Heinrich der Mynsinger, seine Hausfrau Diemut und ihre Erben tauschen mit dem Probstzu Peierberg einige Güter znMynsing. Siegelzeugen: Ulrich und Eberhard von dem Tor, Peter derSachsenhauser, Hainrich Spielberger.- Zeugen der Taiding: Hans der UfFeldorfer, Heinrich der
Wakkircher Richter zu Wolfratshausen, Ludweich Richter zu Tegernsee, Heinrich von Perg,Ulrich Wopper. G. des aerntags in der Pfingstwochen.
20. Mai.
Ludwig der römische Kaiser bestätigt dem Gotteshaus S. Nicola bei Passau die Handvesten,Gnaden und Recht von den Herzogen von Bayern, nämlich: dass es bei den rechten Vogtay-und andern Rechten bleibe als Herzog Heinrich auf desselben Gut und Urbar gesetzt hat; dass esalle erforderliche Kost zollfrei beziehen möge; dass es 3 Pfund weiz Pandes und Q Pfundenges Pandes Salzes, auch 6o Kufen Salzes zollfrei zu Burghausen und Schärding verführen mag;er sagt ferner das Gotteshaus ledig und los des Baus den es vormals an seiner Stadt Viels-hofen gethan hat mit den Aebten von Niederaltaich und Aldersbach ; endlich terbietet er dasGotteshaus für den Grafen von Hals zu pfänden oder mit Beschwerung an desselben Leutenund Gütern zu bekränken ; dann als verre die Vogtei gereichet, darüber die von Hals Vögtsind. G. zu Schardingen am Freitag in der Pfingstwochen. (c. S.)
21. Mai.
Cunrad Borhoch und sein Sohn vermachen mit Friedrichs von Riethaim Ritters Hand einPfund Wachs aus einem Aeckerl bei S. Petersbetten ewig an S. Cathrinen Capelle zu Nieder-stozzingen. G. in der Phinstwochen ,an dem Samstag. (c. S.)
24. Mai.
Conrat Beyer genannt von Eiwangen bekennt dass seines Gedenkens auf dem LandgerichtRotenburg mit Acht und Anleit gerichtet wurde , und er selbst in mancher Klage zu Anleitcrgegeben worden, da Herr Lupolt von Seldenek, Herr Wortwin von Zimmern, und darnachHerr Götze Lesche von Entse daselbst Richter waren. G. an S. Urbans Abend, (c. S.)
25. Mai.
Die Nonnen Kunigund von Eiche, Adelheid und Elisabeth von Bruneck, Kunigund vonSteyne, Agnes von Paris, Christine von Wisentau, Margreth von Strytberg, Adelheid von Wun-deck, Elsbeth von Frankenstein, Anna von Heydeck, und das Convent des Frauenklosters zuKytzinge« überlassen auf die Bitte des Rudiger und Wolfelin Tufel Brüder und Bürger zuWirzburg alle Rechte und Nutzungen des Spitalhofes, so wie selbe nach dem Tode der Aebtis-sin Gyselin von Bruneck an das Kloster gefallen, zur Begründung und Herstellung eines Sie-chen- und Krankenhauses, wogegen benannte zwei Bürger dem Kloster sechs hundert PfundHaller gegeben haben, und Konrad der Groz Schultheiss zu Nürnberg, auf sein Recht aus demKloster - Forst zu' Kitzingen zehen Jahre nacheinander jährlich sechzig Morgen Holz zu fällenverzichtet hat. G. am sankt Urbans Tag.
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