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III. 30. Belagerungszustand.
haben, nach den sonstigen constitutionellen Freiheiten nichts fragte?daß der Student, der sich Monate hindurch als den Bringer undTräger derselben hatte lobpreisen und feiern lassen, jetzt auf demLand kaum geringerem Widerwillen begegnete^"") als in der Stadt,die er an den Rand des Verderbens gebracht hatte? daß endlich alleElasten der Bevölkerung wetteiferten, den vergeblich lange Monatehindurch verläumdeten verwünschten und verlästerten „Soldknechteuder Tyrannei" alles mögliche gute zu erweisen?^).
„Die October-Revolution", sagt Schütte, einer der Vielgenann-ten jener Tage, „errang mit den Strömen Blutes, die vergossen,mit dem werthvollen Eigenthum, so zerstört, mit der monatlangeuLähmung alles Verkehrs, mit dem unermeßlichen Maße von Kräften,die aufgeboten wurden, keinen Zoll auf dem Gebiete der Freiheitund der Entwicklung, wohl aber momentane Aufhebung derselbendurch Bürgerkrieg, Belagerungszustand und durch Suspendiruug je-ner Gewalten, die bei ruhigen Verhältnissen das Gesetz zu hüten,die Ordnung zu erhalten und den organischen Bau des Staatsgebäu-des zu vollführen haben." In ähnlichem Sinne äußerte ein Cor-respondent der „Times" vom 4. November: „Die Sache liberalerInstitutionen hat durch die Unfähigkeit und Ueberschwänglichkeit derdeutschen Demokraten und der ungarischen Rebellen einen schwererenSchlag erlitten, als ihn die Kanonen des Fürsten Windischgrätz bei-zubringen vermochten. Die unglückliche Wirkung aller dieser Gräuelund Thorheiten wird sein, daß ein furchtsames Volk, das als Er-rungenschaften der Freiheit nur Stürme, Ruin und Blutvergießengesehen hat, sich verleiten lassen dürfte, zur Militärgewalt als derletzten Schutzwehr der Staatsgesellschaft hiuzuneigen" ^).
31.
Die Verwendung des elektrischen Telegraphendrahtes war Anno1648 in unfern Ländern eine bei weitem nicht so allgenieine, wiedieß heutigen Tages der Fall ist; es gab damals noch kein über