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3 (1844) Nubien und Sudan
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an der rohen Lehmwand, auf der allerlei Insektenumherkrochen, stand ein nie gereinigter hölzernerKrug mit Wasser, dessen lehmiger Inhalt trübemWeißbier glich, eine Kürbisschaale hing daneben,und fast alle Minuten erschien ein oder der andrenackte Neger, um daraus seinen Durst zu löschen,denn die Hitze war im höchsten Grade drückend,während schon der Donner nahender Gewitter überunfern Häuptern rollte. Mit Mühe raffte ich mich,nachdem man unterdessen die Thiere gewechselt, zurFortsetzung der Reise auf, zu der die Aussicht ebenso wenig erfreulich, als der Anblick meiner Umgebungwar. Es scheint, daß hier die Gewitter in derRegenzeit immer in Gesellschaft ziehen, denn auchheute, wie schon öfters, standen drei bis vier der-selben zugleich am Himmel und drohten mit demunwillkommensten Bade. Doch waren wir so glücklich,noch vor Einbruch der Nacht, und che sich die Haupt-wolken entluden, in Musselinieh einzutreffen. Wirhatten drei Stunden lang von Fedaffa an eine schönecultivirte Ebne des vortrefflichsten Bodens durchritten,und mehrere ansehnliche Dörfer darauf vertheilt ge-sehen. Da die Häuser derselben alle nur in Form