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viele Mühe, ihn aufzufinden, jedoch vergeblich. Den-noch ist an seiner Existenz kaum zu zweifeln, da soviele der Eingebornen ganz einstimmig in dessenBeschreibung sind, und so unzuverläßig sich auch dieAussagen dieser Leute meistens über Alterthümcrerweisen, weil sie von diesen einen zu unvollkommuenBegriff haben, so fand ich doch ihre Notizen überThicre und Pflanzen säst immer ganz richtig. Ichhabe schon erwähnt, bei wie Vielen ich mich nachdem Einhorn erkundigte, und immer die genaueBeschreibung des Nashorns erhielt, was zugleichbeweist, daß sie nicht absichtlich falsch, blos nach demersichtlichen Wunsche des Fragers berichteten.
Der Kascheff, ein Tschcrkeß, und früher SklaveKorschud-Pascha's (wie jetzt die meisten Kascheff'sim Sudan), war von sehr gesellschaftlichem Humor,und überhäufte mich mit Attentioncn aller Art. Auchbrachte ich, so lange ich in Ouad-Medina verblieb,den größten Theil meines Tages bei ihm zu, un-zählige Pfeifen rauchend und unzählige Tassen Kaffeeund Scherbet trinkend, welche Einförmigkeit nochdurch vortreffliche Compots, aus Feigen, Melonen,Weinbeeren, Aprikosen und Kirschen bestehend, unter-