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3 (1844) Nubien und Sudan
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man den ganzen Winter vor sich, der hier ein Frühlingist. Der Mangel an Wasser in der Wüste zwingtin dieser Jahreszeit auch alle die für einen Euro-päer so interessanten Thiere, als Elephantcn, Löwen,Panther, Giraffen, Antelopen aller Art u. s. w., selbsteinen großen Theil der unzähligen Vögelsorten, sichin Masse ganz Ln die Nähe des Flusses zu ziehen,um dort täglich ihren Durst ohne Mühe löschen zukönnen. Jetzt wo schon überall in der Wüste wiein den Wäldern und Bergen Negenwasser sich inallen Vertiefungen zu sammeln anfängt, werden sieimmer seltner gesehen, und etwas später erscheinenselbst die dichtesten Wälder am Fluß wie auögestorben.Der Hauptgrund davon ist, wie man mich hier be-lehrte, eine sehr giftige Fliege, die um diese Zeitdes Jahres im Innern dieser Wälder eristirt, undbesonders von den Elephantcn außerordentlich ge-fürchtet wird. Ich hatte, dcmohngeachtet noch dasgute Glück, in der Nähe von Ouad-Medina einenTrupp dieser Riesenthiere, die vielleicht eben imBegriff abzureisen waren, von fern mit dem Per-spektiv betrachten zu können, was man hier allgemeinfür eine große Seltenheit in der schon so vorgerückten