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3 (1844) Nubien und Sudan
Entstehung
Seite
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ohne uns durch die Erzählung unterhaltender Abenteuerentschädigen zu können. Er hatte nur mehrere Vögelerlegt, und war einer Hyäne begegnet, die hier be-reits ein sehr prosaisches Unthier geworden ist.

Am zwölften war ich schon eine Stunde vorSonnenaufgang im Walde, den ich etwas lichterund zugänglicher als gewöhnlich fand, um in seinemInnern die Ruinen eines sonst bedeutenden, aberdurch Jsmaels Truppen gänzlich verheerten Orteszu besuchen. Keine Lage kann romantischer seyn, keineWaldeinsamkeit grüner, üppiger und poetischer! Zwi-schen alten Akazien, Nebels oder Nebkas, Tuntumsund Hcglyds (die botanischen Namen kann ich nichtangcben und der Doktor auch nicht, der nur dieApothekcnkräuter studirt hat) erhoben sich einzelneprachtvolle Gruppen von Tamarindenbäumcn, unfernhöchsten Eichen nichts nachgebend, und eine halbeStunde weiter hatte ich die Freude, endlich zweiExemplare jener gigantischen Adansonien anzutreffen,von denen mir Mustapha Bep erzählte, die aber hierden Namen Kongulos führen. Der Stamm des größ-ten maß, eine Elle über dem Boden, noch fünf undfünfzig Fuß im Umfang. Die Blätter seiner weit