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3 (1844) Nubien und Sudan
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zu lassen. Als wir zu einer kleinen Ercursion insInnere während der Abendkühle ans Land stiegen,fanden wir die Ufer mit einer Menge Pelikane,schwarzer und weißer Ibisse, die zum Thcil gleichStörchen ans den Bäumen nisteten, wilden Gänsen,Enten und vielen andern Wasscrvögcln so reichlichbevölkert wie im Paradiese, doch Menschen ließensich nicht sehen. Endlich stieß uns jedoch ein hüb-sches junges Mädchen aus, ganz allein in einemDurrafeldc mit ländlicher Arbeit beschäftigt, die,sobald sie uns gewahr ward, sogleich die Flucht zuergreifen Miene machte. Mit Mühe brachte sie derDschaus durch einige zugerufnc Worte zum Stehen,obgleich sie bei unsrer Annäherung am ganzen Leibeheftig zitterte. Noch ehe wir sie erreicht hatten,rief sie uns ängstlich zu:O, liebe Leute, wollt Ihrmir gewiß nichts thun wollt Ihr mich nichtessen?" und nur auf die wiederholte Versicherung,daß wir uns blos nach dem Weg bei ihr erkundigenund ihren schönen, bunten Pcrlcnschmuck besehenwollten, mit dem sie ganz behängen war, kam sieuns langsam und zögernd ein paar Schritte ent-gegen, jetzt schon freundlicher lächelnd, aber immer

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