(nicht Schabun, wie die Karten es nennen), wo sichjetzt die österreichschen Mineralogen, unter des treff-lichen Russcgger Leitung, mit einer Bedeckung von400 Mann Infanterie und 200 Reitern, zur Unter-suchung der dortigen Goldminen befinden, aber wegender schon eintretendcn Regenzeit bald hier zurückerwartet werden. Man hat eine so starke Eskortezum Schutz der Gelehrten für nöthig erachtet, weildie tapfern und kriegslustigen Neger etwas eifer-süchtig auf ihr Gold sind, auch selbst die Sand-wäschereien sehr ämsig, wenn gleich unvollkommen,betreiben, und einen bedeutenden Handel mit diesemMetall nach Kordofan, Sennaar und auch nach Darfurtreiben. Mustapha-Bep hatte kürzlich erst mit ihnenKrieg geführt, und Scheibun verbrannt, auch einigeBcrgdistrikte bezwungen, doch aber, wie cs schien,sich nicht bleibend dort behaupten können. Sklavenzu erlangen, war der Hauptzweck der Expedition,eine Razzia auf Menschen. Zu den merkwürdigstenProdukten Kordofan's rechnete er einen kolossalenBaum von sehr schwammigem Holze, welcher eineFrucht von der Größe eines Straußeneies trägt,deren milchartiges Mark wohlschmeckend ist. Derselbe
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