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nichts als eine zweite Erdtennc mit einer hölzernenEinfassung, aber mit den schönsten Teppichen inProfusion und vielen weichen seidncn Kissen allerFarben belegt. Den Boden deckten bis auf einegewisse Distanz vom Divan kunstreich aus Palmen-blätteru gewobene Matten, die nirgends schöner alsim Sudan verfertigt werden. Die Wände warenzwar, als eine besondere Recherche für diesen Pallast,vor kurzem geweißt worden, hattcn.aber bereits die all-gemeine Staubfarbe schon wieder angenommen, undalles Ameublement des Salons bestand aus zwei enor-men Fässern aus gebranntem Thon, durch die fortwäh-rend das öfters darin erneute Nilwasser in große darun-ter stehende Becken filtrirte, wo es sich klar wie Erpstallund kühl wie Brunnenwasser erhielt; mehrere Bardaken(wie man sich wohl erinnert, irdene Krüge, die dasWasser durch das Ausschwitzcn noch kälter machen)standen auf einem in der Wand befestigten Brettezum beliebigen Gebrauch daneben. Ein Dutzendreich gekleideter, aber barfuß gehender Diener füll-ten außerdem das Zimmer, und beeifcrtcn sich, mirprächtige Pfeifen nebst Kaffee und Schcrbet in denkostbarsten Gefäßen zu präscntircn. Die Schlaf-