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3 (1844) Nubien und Sudan
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auf, als ein ungewöhnlich zierlicher Kirchhof in derNähe eines ansehnlichen Dorfes, auf dem fast jedesGrab mit sorgfältig gebrannten, puzzuolanartigenund braunrotst glastrten Ziegeln eingefaßt, und derinnere Raum mit farbigen Kieseln in verschiedenenDeffeins ausgclcgt war.

Herr Cadalväne erwähnt irgendwo ähnlicherGräber, und behauptet, man lege die Kiesel blos inder Absicht darauf, damit der Todtc, wenn er seinGrab besuche, gleich das Material finde, um einenRosenkranz daran abbeten zu können. Hier wußteNiemand etwas von diesem Raffinement, und woich frug, bcschicd man mich immer, daß kein andererZweck als Zierde mit diesem schon von Ouadi-Halfaaus üblichen Gebrauch verbunden scp, den ich jedochnoch nirgends so kunstreich angewandt sah, als indiesem Dorfe. Unser Nachtlager war wieder unterhohen Akazien am Nil, ohnfcrn eines isolirten spitzenBerges, mit den Spuren eines cingcstürzten Kraters,also offenbar ein ausgebrannter Vulkan. Ich fandauf dieser Station einen, in Blau und Weiß schöngekleideten Abgesandten Korschud-Pascha's, des Gou-verneurs vom Sudan, dem ich meine Ankunft schon