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3 (1844) Nubien und Sudan
Entstehung
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sahen wir nirgends angewandt. Auch dieser Tempelbesteht nur aus einer Cella mit zwei umgeworfnenSäulen darin. Dem Eingang gegenüber steht eineinfacher Altar.

Andere Ruinen, außer dem Bereich der er-wähnten Umfangsmaucrn, sind bis äato, so viel ichweiß, nicht aufgcfundcn worden, denkt man sich aberdas auch jetzt noch durch seine malerischen Formenreizende Thal in blühender Cultur, Ziergärten umdas Schloß und Wälder auf den nahen Bergen, somuß es einen höchst wünschenswertsten Landaufenthaltabgegeben haben, wenn die junge Königin der Aethio-pier irgend eine Privatursache hatte, die Freudender Einsamkeit den geräuschvolleren ihrer Hauptstädtevon Napata und Mcroö vorzuzichen.

Nach Mittag setzten wir unsern Ritt nach denTempe-ln von El-Auvatep fort. Zwei Stunden langblieben wir noch in den Bergen, dann öffnete sicheine ungeheure Plaine vor unseren Augen, wiedermit einzeln stehenden Bergen in der weitesten Ferneumgrenzt, während ein schmal auslaufender Ast deseben verlassenen Gebürges sich allmählich abdachcnduns links zur Seite blieb. Diese Ebne war steriler