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vorherrscht. Ich halte sie daher auch für uoch neuerals jene Monumente von Dschebcl-Barkal, und kaumälter als höchstens aus gleicher Zeit mit den letztenPtolomäern, wo nicht ganz gleichzeitig mit der spätemrömischen Epoche. Die oft ins Kleinliche gehendeAusschmückung, die offenbar aus griechischem Baustplentnommenen Zicrrathen neben den ägyptischen undmit diesen vermischt, die Abwesenheit aller kolossalenMassen und daraus hervorgehender großer Effekte —zeugen sämmtlich für diese Meinung. Aber die weitsorgfältigere Rücksicht auf Bequemlichkeit und diegrößere Menge aneinander stoßender Wohnzimmer,meistens von kleinerer Dimension, als in den alt-ägyptischen Denkmalen angctroffen wird, scheinenabermals das Wirken eines weiblichen Elements zuverrathen, und ich mochte daher der VcrmuthungRaum geben, daß diese Gebäude sich aus den letztenZeiten jener Königinnen herschreiben, die, wie schonbemerkt, Jahrhunderte laug unter demselben, immerfortgesetzten Namen in Acthiopicn herrschten, undin vielfachem, kriegerischem und friedlichem Verkehrmit den Römern standen, so daß leicht Baumeisterdieser Nation gebraucht worden seyn können, um