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Hülfe rufenden Gefangenen losließcn, und unterLachen und Schreien in die Gebüsche entflohen.
In Lobcid wird nicht nur alles todte Vieh,sondern selbst die gestorbenen Sklaven, zum ruhigenVerfaulen in der Luft, auf die Straßen der Stadtgeworfen. Der dadurch entstehende gräßliche Ge-stank scheint für die Eingebornen weniger Unan-nehmlichkeiten zu haben, als die Mühe, die Eadavcrsortznschaffcn.
Lobeid ist der ansehnlichste und volkreichste Ortim Sudan unter ägyptischer Hoheit. Es zähltemehr als 30,000 Einwohner, die jedoch meistensnur in Toguls, zeltartigcn Nohrhüttcn von elegan-ter Form, wohnen. Die Vornehmen allein habenLehmhäuscr, wie hier.
Das ganze nördliche Kordofan ist eine unab-sehbare Savanne, mit Akazien und Mimosen bedeckt,thcils vereinzelt, theils zu Wäldern vereinigt, vollGiraffen, Herden von Straußen und einer Mengesehr verschiedener Antilopen. Alluvialsand mit er-giebigem Hascneisenstein, den die Einwohner schmel-zen und sehr gute Waffen daraus fertigen, decktüberall das Land. Einzelnstehende Berge lagern