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3 (1844) Nubien und Sudan
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denn diesmal ward ich vollkommen inne, wie fri-sches Wasser zum wahren Nektar werden könne.

Nicht viel weniger Genuß gewährte uns amMorgen das Bad, obgleich man uns wegen dernun immer häufiger werdenden Krokodillc, die be-sonders beim Beginn des Flußanschwellcns gefähr-lich sind, sehr davon abrieth. Auch sahen wir wäh-rend unscrs zweitägigen Aufenthalts an dieser Stellenie einen Eingebornen ins Wasser gehen. Es istsonderbar, daß diese Thicrc an gewissen Orten (undauch dort nicht immer, nach Proportion ihrer grö-ßern oder geringem Menge) weit mehr als anandern zu fürchten sind. In Assuan z. B. hat mannoch nie einen Menschen von ihnen angreifcn sehen,während man sich in Ouadi-Halfa außerordentlichvor ihnen in Acht zu nehmen hat. Bei Dongolasind sie wieder harmloser, obgleich zahlreicher. DerKasch eff von Ouadi-Halfa erzählte mir, als ichdort war, daß er im vorigen Jahre mit einemFreunde ausging, um sich unfern der Katarakten zubaden. Kaum waren Beide nur wenige Fuß weitin den Fluß hineingcschrittcn, wo ihnen das Wassernoch nicht bis an den halben Leib ging, als ein