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in der Nähe einiger Hütten, von den Eingeborncn,welche starke Viehzucht, aber wenig Ackerbau trei-ben, und sich fast nur von Fleisch und Milch näh-ren, Marua genannt. Ein großer Theil der Wüstein dieser Region ist mit Binscngras und mehrerenAkazien wie Mimosenartcn bedeckt, die, wie bereitserwähnt, jetzt abgestorben scheinen, aber mit derRegenzeit grün werden, welche dann, außer dieserVegetation, auch noch viele andere Futterkräuterhervorruft, von denen jetzt keine Spur mehr eristirt.In diesem Zustande erhält sich die Vegetation vomJuli bis April. Während dieser Zeit ist Ueberflußan Nahrung für die Thiere zu finden, der ohne alleMühe erlangt wird. Dann aber — denn April,Mai und Juni sind hier die heißesten Monate —beginnt schnell das Vertrocknen aller Pflanzen, undin dieser Jahreszeit muß sich das Vieh mit gedörr-tem Binscnstroh und trocknen Baumzwcigcn begnü-gen, wozu gelegentlich etwas dürre Körner kommen.Doch kann hiervon nur zu wenig gebaut werdenum irgend darauf zu rechnen. Auch war alles Vieh,was uns in dieser Oase zu Gesichte kam, durch-gängig spindeldürr und von der elendesten Be-