Druckschrift 
3 (1844) Nubien und Sudan
Entstehung
Seite
96
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klärte aber, des Weges nicht recht kundig zu sepn,uyd besorgte, sich zu verirren, weshalb ich die Sacheaufgeben mußte.

Wir schliefen bis um fünf Uhr Abends, wo ichaufstand, um die Gegend zu besichtigen. Am Brun-nen fand ich mehrere Beduinen, die ihre, meistensschwarze, Kameelc mit Wasser beluden. Sie warenmit recht eleganten leichten Sperren und schmalen,auf beiden Seiten zugcspitzten Schildern aus Hip-popotamushaut bewaffnet, die ich ihnen vergebensfeil zu machen versuchte. Zwei Mädchcu befandensich bei ihnen, wovon die eine, noch sehr jung,wie uns die Männer sagten, die renomirteftc Schön-heit ihres Dorfes sep, das nur einige Stunden vonhier liegen soll. Sic war in der That nicht übel,trotz der breiten Brandnarben in den Backen, schonbemalt, und trug als Schmuck zwei schwere Fuß-schellen von Metall, gleich unfern Baugefangenen,an den Knöcheln. Sie lächelte uns zuerst sehrfreundlich an, doch als ich mich ihr nähern wollte,um sie genauer zu betrachten, entsprang sie, voneinem plötzlichen Panik ergriffen, in Begleitungihrer älteren Gefährtin, wie ein Reh durch den