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3 (1844) Nubien und Sudan
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cinzuziehcn, welche ich später durch wohlunterrichteteund unparteiische Leute immer bestätigt fand. Sielauten freilich sehr verschieden von den Anklagenmehrerer Reisenden, obgleich hier ein als großerLandbesitzer selbst Betheiligter sprach, und nebendem Lobe auch den Tadel nicht verschwieg. Es wirdweiter unten mannichfache Gelegenheit geben, aufdiesen Gegenstand weitläufiger zurückzukommen.

Die folgende Station ist Haffir, und die Distanzbetrug nur fünf deutsche Meilen, oder zehn Stunden.Schon nach der ersten Hälfte des Weges trat dieWüste ganz in den Hintergrund, und die allerdingssehr vernachlässigten Ebnen von Dongola begannensich allmählich vor uns auszubreitcn. Wir fandenauf denselben fast eben so viel wieder vcrlaßncs alsangebautcs Land, weil in den letzten Jahren schwereepidemische Krankheiten eine Menge Menschen hin-gerafft haben. Auch finden hier wirklich häufigeAuswanderungen nach dem Darfur statt, wo jetztein sehr unternehmender, fremde Colonicn begünsti-gender Sultan herrscht, dessen weite Länder sichtäglich vergrößern, und von mehreren Sklavenhänd-lern, mit denen ich mich unterhielt, als ein Paradies