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Freiland : ein soziales Zukunftsbild
Entstehung
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12. Kapitel.

Gegen Schluß des vierten Jahres war die Bevölkerung von Freiland,da der Zuzug unaufhaltsam sich steigerte, auf 780000 Seelen angewachsen,Edeuthal war zu einer 26 Quadratkilometer bedeckenden und 15000 Wohn-häuser zählenden Villenstadt geworden, deren 65000 Einwohner demGartenbau, industriellen Gewerben oder geistiger Beschäftigung oblagen.Aber auch die auf 140000 Seelen angewachsene Bevölkerung des Dana-plateaus betrieb neben der Kultur des dort noch verfügbaren Ackerlandeszum weitaus überwiegenden Teil gleichfalls verschiedenartige Industrien,während die Landwirtschaft der Hauptsache nach hinabgerückt war in diejenseits der umgrenzenden Waldzone um 200 Meter tiefer gelegeneHochebene, die — auf ihrem 5000 Quadratkilometer umfassenden frucht-baren Boden bis auf weiteres genügenden Raum zur Ausdehnung bot.

Hier wurden zunächst 96000 Hektaren (960 Quadratkilometer)unter den Pflug genommen, nachdem sie zuvor — gleich allem Kultur-boden in ganz Freiland — durch einen tüchtigen Balkenzaun gegendie Besuche lästigen Wildes geschützt worden waren. Kleineres Wild,welches durch Einhegung von den Saaten nicht fernzuhalten war, hieltendie Hunde in Respekt, die, in großer Menge gezüchtet, darauf dressiertwaren, diese Feldeinzäunungen und ebenso die Hürden des Viehs fleißigzu umkreisen. Dieser Schutz erwies sich gegen alles den Saaten nach-stellende Getier als vollkommen ausreichend, die Affen etwa ausge-nommen, unter die zeitweise geschossen werden mußte, wenn sie sich aufihren nächtlichen Raubzügen durch noch so wütendes Gekläffe der vier-beinigen Wächter nicht vollständig verscheuchen ließen.

Zum Betriebe der in dieser Landwirtschaft in Gebrauch stehendenMaschinen wurde zwar vorläufig noch Dampfkraft verwendet; es waraber die Herstellung einer großartigen elektrischen Kraftanlage im Werke,