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Natur und Kunst : Beiträge zur Untersuchung ihres gegenseitigen Verhaltnisses
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4.

SJfitfjiu erfdjcint jebeS äftfjetifdje ©cfet, nur banngerechtfertigt, meint c§ fief) als bie Slnmenbttng einesallgemeinen 9iaturgefc£eS auf bie befonbcreit 23c=bingttngcn ber ft'unft barftetlt.

5.

2I1S notmcnbigeS üftaturfmobuft Ijat bie £unftfeinen abfoluteu Rmecf: fie ift, meil fie fein mu|.3I1S SMturfaftor aberTjät fie einen beftimmteit 3mecl.®iefer befteljt nicht in ber Verbreitung eines mefen*lofeit Vergnügens, eines unrealen, äftfjetifdjen, fdfein*haften 2uftgefüf)ls, eines bluffen 9ßerbenfi|elS, einer-leeren Srljoljung ber Stimmung, eines unflaren 9Bof)l*gefallenS an bem bargeftellten ©egenftaitbe, mie biebisherige Sleftfjetif miH, fonbcrit er ift ei n reale r^roccf: bie..görbentng itnb bie Qtortbilbung ber menfdj*Itdjeit Kultur, bereit (cfiteS (Subgicl bie ©rfenntniS besSSefenS bef'2Bctt, bic,JSrfcnittitiS nttferer felbft ift.'Sie Shnift ift gingen nad) fjödjfter ©rfenntniS inbeit eigcntümlidfeit geraten, mit ben cigentümlidjenMitteln ber Sunft.

6 .

Sille Sjmcige ber ntettfdjtid)en Stultur, uoit berbie tffunft ein Seil ift, ftreben ju biefem $iele. ®teitiaturgefet^e finb mof)I an fid) nichts mirflidfeS, benitbie nitbemitfjt fdfaffenbe, auS fidj fortentmidelubeDtatur meijf nichts Pott ©efetjen, aber fie finb bieeinzige gornt, in meld)er uttS baS SSefen ber Iftatitr,bie berfelben imanente Vernunft, gu erfdjeineit Per=mag. Sie SBiffenfdjaft ift bie rein theoretifdfe 2tna=lt)fe ber Diatitrgefet^e auf allen ©ebieten beS SDafeiitS,bie ^Solitif ift bie llebertraguttg berfelben auf baS^ufammenlcben ber Menfd)eit, bie ©tfjif auf baSSeelenleben unb Verhalten beS ©iitgelneit bie