bie gröbften gälfdjungcn begeht, geigt fiel) am beftcuan feinen italicnifd)cn Stoocllen. §et)fe läfjt feineiüfternen ©efcfjidjten mit Vorliebe in Italien fpieleit.Sr l)at einen guten ©runb bagu. SBenn er un§ fort*mciljrenb biefe non ©cilljcit bcrftcnbeit SDMmter unbgrauen, mclclje beit ganzen Sag über nidjtS §u ttjunhaben als ben ©efdjlcdjtSgcnufj, als 3)eutf(t)e toor*führen mürbe, fo hätte er e§ halb nerfrfjiittet; manmürbe iljn ait§lacl)cn unb it)n fragen, in mclcljer ©egenb®eutfd)lanb§ benit biefe munberbaren ßuftänbe fjcrrfdj*ten? Snt ?lttgemeiucn hätten bie Seute bei mtS bocf)nod) ma§ anbereS ^u tfjun, als baS maS bie grau*gofen faire l’araour neunen, ©r gel)t über bie mpett.Italien ift beit mcifteu ©eutfdjen trolj aller fRcifcbe»fdjrcibungen in SBirflidjl'eit etwa fo befanut mietralafrita. ©inige unflare nebelhafte SBorfpiegelungcufpttfeit in ben Stopfen ber meiften Seutfcfjen, 93or=ftcllungcn Don ctmaS ungemein füfjem unb liebtidjem,einer 2(rt ©cfjlaraffcnlanbe» — bag in Italien aufallen ©ebicten miubeftenS fo nie! unb fo ernft ge®arbeitet mirb mie in ©eutfdjlanb, ift ben menigftenbefanut. Sn biefeS „Ijcfperifdjc IKärdjeitlanb" fannman nun ungeftört bie tollften SluSgeburtcn einerfattjriafifdjen gantafie ocrlegen: ber gute SDeutfdjeglaubt baS alles aufs SBort — eS ift ja „italienifdj",unb er ftellt fiel) etma üor, baf) bort bie liebcubeitSßaarc in intimer Ütcrfdjlingung auf bem ©tragen*pflafter liegen. 2Bic bei §et)fe bie italienifdjen SDJäb*d)en unb grauen fidj ben lieberlidjcn iOcalertt unbäljnlidjcm ©cfinbel nur fo an ben £ml<S merfen unbfie um ber iOiabonna milleit befdjmörcn, bocf) ja inihr Kämmerlein gu fommen! SBer Stalien fennt, meijjmie fpriibc mtb gurüclhaltenb bort bie iöiäbdjcit finb,mie öngfilid) biefelben ihre Sungfräulidjfeit bemafjrcit,mie »orfidjtig fie im Umgang mit Scannern finb,mie forgfam unb gärtlich fie toon ben ©Item behütet
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Natur und Kunst : Beiträge zur Untersuchung ihres gegenseitigen Verhaltnisses
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276
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