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2 (1871) Verzeichniss der Gemaelde
Entstehung
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s. Woltmann, Verzeichniss der Gemälde in Donaueschingenpag. 12 u. ff.

Holz, h. je 0,80, b. je 0,30 M.

(875)

Schwäbisch.

1552.

180. Yoreltern und Verwandtschaft Christi. In der Mitte sitzenauf erhöhtem Throne rechts Maria, links Anna, das zwi-schen ihnen auf dem Polster stehende nackte Christuskind,welches ein Kinderspielzeug in der Rechten hat, haltend.Ueber der Rücklehne des Thrones ragen die Urahnen derhl. Jungfrau hervor; oben in den Wolken Gott Vater undder hl. Geist. Auf beiden Seiten des Thrones und mitdiesem verbunden je eine lange Bank mit hoher Rück-lehne, worauf die Ahnen und Verwandten Christi so ver-theilt sind, dass auf den beiden Bänken die Frauen mitihren Kindern sitzen, während die Männer hinter der Rück-wand stehen und mit halbem Leib darüber hervorragen.Bei allen sind die Namen auf flatternden Bändern verzeichnet.Bei dem Namen des Salomas links obige Jahreszahl. Derganze Gegenstand nach der Legenda aurea des Jacobusa Voragine. Mitten im Vordergrund ein Orangenbaumin einem Kübel, auf welchem ein Vögelchen sitzt,während ein anderes auf dem Boden steht. Rechts davoneine knieende Nonne, wohl die Stifterin, vor ihr das Wap-pen derer von Kaltenthal. Das Bild ist leicht auf Lein-wand gemalt und war wohl eigentlich als Vorlage für eineStickerei zu einem Antipendium angefertigt. Als solcheshat es ohne Zweifel selbst gedient und wurde, um es denGrössenverhältnissen des betreffenden Altars anzupassen,später links und rechts durch Ansätze verlängert, woraufin ähnlicher Art rechts St. Catharina, links St. Barbaragemalt sind.

h. 0,92, b. 3,20 M.

Aus Stetten.

(5697)

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