Marin, das Schwert im Herzen, hinter ihr eine junge Frauin rothem Mantel mit weissem Schleiertuch die beidenTauben in der Hand und Joseph. Hinter Simeon einjüngerer Mann in grünem Kleide.
164. Tod Marias. Maria liegt sterbend im Bette mit rother,goldgestickter Hecke. Die Zwölfe auf beiden Seiten desBettes vertheilt; Johannes rechts gibt ihr die Sterbekerzein die Hände. Hinter ihm Petrus in priesterlicher Klei-dung mit dem "VVeihwedel. Hechts neben Johannes knieteiner am Bette, die Atliemzüge der Sterbenden belauschend.Links im Vordergründe knieen zwei aus einem Buche be-tend , hinter denselben betet ein Anderer stehend. Vordem Bette auf dem Boden ein Leuchter mit Kerze.
Ciilncr Schule.
16. Jalirh.
165. Christus nimmt Abschied von seiner Mutter vor der Stadt.Dieselbe kniet rechts hinter dem nach ihr sich umwen-denden Sohne. Hinter ihr stehen zwei Frauen und ein Mann.Die Apostel sind vorausgegangen und verlieren sich theil-weise schon in der weiten Landschaft im Hintergrund.Im Vordergrund rechts kniet der Donator mit seinemWappen.
IIolz, h. 0,63, b. 0,50 M."Weyer Nr. 131.
(4884)
Gotthardt de Wcdig,
wurde 1608 Mitglied der Malergilde in Cöln, daselbst tliätig bis 1640.
166. Ruhe auf der Flucht nach Aegypten. „In offener, linksvon einem Baumhage begrenzter Landschaft sitzt auf einerRasenbank die Madonna, den Kopf mit einem turbanarti-gen weissen Tuche bedeckt und hält das Christuskind,welches sich vom Schoosse emporgerichtet hat, um vomknieenden hl. Joseph aus einem Körbchen Obst zu greifen.Rechts naht sich eine Schaar Bewaffneter, weiter hintenhütet ein Ilitte Schaafe, im Mittelgrund erhebt sich eineromanische Kirche. Links der grasende Esel.“