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2 (1871) Verzeichniss der Gemaelde
Entstehung
Seite
44
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Hans Scliiilein,

von Ulm, blühte daselbst zwischen 14G8 und 1502.

158164. Sieben Darstellungen aus dem Leben Marias. Frag-mente von Altai bügeln, auf der Rückseite einiger derselbenUeberreste früherer Bemalung. Früher in der Schloss-kappelle zu Krauchenwies. Sämmtliche haben statt derLuft gemusteiten Goldgrund. Joachim, Anna, Maria, dasChristuskind und die Apostel haben goldene Heiligenscheine.Maria ist immer mit goldbrokatenem Unterkleido und drei-mal bei der Gebui t, der Anbetung der Könige und beider Darstellung im Tempel mit blauem Mantel undweissem Schleiertuch bekleidet. Joseph trägt ein violettesUnterkleid und rotlien Mantel. Die Bilder sind theilweisorestauiiit. S. Waagen, Handbuch der Geschichte der Ma-lerei I. pag. 184. (Deiselbe confundiit übiigens diese Bildermit den Zeitblomschen). Verhandlungen des Vereins fürKunst und Alterthum in Ulm und Oberschwaben, 1846,pag. 24, wo die Bilder dem Tagprett von Ravensburgzugescln ieben sind.

Holz, h. je 0,74, b. je 0,61 M.

Ebner Itr. 17.

(892, 893, 980983, 1027)

158. Begegnung Joachims und Annas. Anna in braunrothomUnterkleide, mit hellrothem, grün gefüttertem Mantel, dervon hinten auch über den Kopf geschlagen ist, so dassdas weise Schleieituch nur an der Stirne und am Halsesichtbar wird, ist im Begriffe, ünks unter der goldenen Pfortehervorzutreten und den auf sie zueilenden Joachim zu um-armen. Dieser kommt lebhaft herangeschritten, in blauenrkurzem Unterkleide, rothenr, wehendem Mantel und vio-lettem Kopftuch. Im Hintergrund Landschaft. Oben rechtsdie Verkündigung an Joachim.

159. Vermählung Marias. Maria rechts, Joseph links knieenauf einer Stufe, in der Mitte hinter ihnen steht der hohePriester und legt ihre Hände in einander. Derselbe istbekleidet mit langer weisser Tunica , hellgrünem Untcr-kleide und gemustertem Mantel von derselben Farbe dar-über mit goldener Schliesse und trägt die rothe, goldgo-