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dieser möge die Griechen retten, welche an einem faulen und altenFaden hiengcn, womit er den Antipater verspottet habe. 15. Di-narchus von Corinth war hiebei sein Ankläger. Und so bezahlteDemadcs für seine Bestechlichkeit, Vcrrätherci und in allen Stückenbewiesene Treulosigkeit die verdiente Strafe^). 16. Es wird darinauch Folgendes erzählt: der Lacedämonier Thibron habe den Harpa-lus, welcher den Schah Alexanders noch bei dessen Lebzeiten geplün-dert und sich dann nach Athen geflüchtet batte, getödtet, und nachdemer sich aller seiner übrigen Gelder bemächtigt, sich zuerst nach Cydo-nia, einer Stadt auf Creta gewandt; von da sei er mit einem Heerevon etwa 6000 Mann nach Cyrenc übcrgesetzt, wohin ihn die Ver-bannten aus Cyrene und Barca gerufen hatten. 17. Hier trug erin vielen Treffen und durch mancherlei Hinterlist zuweilen den Siegdavon, wurde aber auch einige Male geschlagen, und am Ende voneinigen Libyern, welche Zweigespanne mit sich führten, aufder Fluchtfestgenommen und nach Teuchira zu Epicydes von Olynth gebracht,welchem der Macedonier Opbellas, von dem Lagiden Ptolcmäus denCyrenenscrn zu Hilfe gesandt, jene Stadt anvertraut hatte. 18.Die Teuchiriten ließen mit Bewilligung von Ophelias den Thibrongeißeln und schickten ihn dann nach Cyrene, um im dortigen Hafengekreuzigt zu werden^). 19. Als aber dessenuncrachtet die Cyre-nenscr noch immer in ihrem Aufstand beharrten, kam Ptolcmäusselbst heran, legte Alles bei und schiffte sofort wieder nach Hause ^).
20. Perdiccas lud den Antlgonus hinterlistiger Weise vor Ge-richt. Dieser merkte jedoch die ihm gelegte Schlinge und leistetenicht nur keine Folge, sondern beide geriethen darüber auch mit ein-ander in offene Feindschaft^). 21. Inzwischen kamen Jollas undArchias aus Makedonien zu Perdiccas, und führten ihm AntipatersTochter, Nicäa als Gemahlin zu?). Ja auch Olympias, die MutterAlexanders, schickte zu ihm, um ihre Tochter Cleopatra mit ihm zuverloben. Während ihm nun Eumenes von Cardia anrieth, dieCleopatra zu freien, neigte sich der Nath seines Bruders AlcetaS zueiner Verbindung mit Nicäa und dieser drang auch damit durch, daßer vielmehr letztere heirathcte ^). 22. Nickt lange nachher trat der
gewaltsame Tod der Cynane ein, den Perdiccas und sein BruderAlcetas herbeiführten. Diese Cynane hatte, wie Alexander, Philipp