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ehedem von Hephästion angeführte TrupMabtheilung sein solle; dießwar aber im Grunde so viel, als ihm die volle Neichsgewalt in dieHand geben; Meleagcr endlich solle Untcrbefehlshabcr des Perdiccassein. 4. Hierauf nahm Perdiccas zum Scheine eine Heercsmustc-rung vor, ließ dabei die Haupträdelsführer des Aufruhrs festnchmen,nachdem er sie sestgenommen, als auf Befehl des persönlich anwesen-den Arridäus hinrichten und jagte so der übrigen Menge Schreckenein. Nicht lange darauf räumte er auch den Meleager aus demWege '5). 5 . Hiedurch wurde Perdiccas bei Allen verdächtig und
hatte selbst auch Jedermann im Verdacht. Dennoch beschloß er, die-jenigen, welchen er nicht traute, als geschehe es aus Befehl des Arri-däus, zu Statthaltern zu ernennen. Und so wurde denn PtolemäuS,Sohn des Lagus, in die Verwaltung von Aegypten, Libyen und deman Aegypten grenzenden Gebietsthcilc Arabiens '°) eingesetzt; Cleo-menes, von Alexander schon mit der Negierung dieser Länder betraut,sollte Unterstatthalter des PtolemäuS sein'?); das daranstoßendeSyrien aber sollte Laomedon '^), Philotas Cilicien 'S) und PithonMedien 2"), Eumencs aus Cardia Cappadocien und Paphlagonie«und Alles, was am Pontus Euxinus bis nach der griechischen StadtTrapezus, einer Colonie der Sinopeer, hin liegt^'), verwalten.6 . Pamphylien, Lycien und Großphrygien erhielt Antigonus^),Carlen Cassander 23),Lydien Menandcr 2"), Leonnatus aberPhrygienam Hellcspont, welches Einer, Namens Calas, von Alexander bekom-men hatte 2 3) und das hierauf dem Demarchus 2 ^) anvertraut wordenwar. Auf diese Art wurden damals die astatischen Landschaftenvertheilt. 7. In Europa aber wurde die Regierung Thraciens unddes Chersoncscs und aller an Thracien grenzenden Völkerschaften,welche bis an's Meer hinreichen, das die am Pontus Euxinus gele-gene Stadt Salmydessus 2?) bespült, dem Lysimachus übergeben 2 ^,was über Thracien hinaus an die Illyrier, Triballer und Agrianerstößt, Makedonien selbst, und Epirus, das bis an dw Eeranischen-Berge 2 s) sich erstreckt, und ganz Griechenland wurde dem EratcmSund Antipatcr zugetheilt. 8 . Das war ahso die Vertheilung. Vielesjedoch blieb uuverurtheilt, unter der Verwaltung von Eingeborenen,wie Alexander sie dazu verordnet hatte 3«). g. Inzwischen kamRoxanc nieder und gebar ein Kind, das vom Kriegsvolk zum König