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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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dem der Assacener, auf acra, »cp» --- Pferd, oder zunächst aus das daherstammende SanSkrikische aerax» oder dat Zcndische ^ypaga Reiter zurück-zuführen: ein Name, welcher nach Benfey (Allg. Eneykl. der Wiffcnschaftcnund Künste, v. Ersch u. Gruber, Bd. XVll, 4L f. und bei C. Müller, Oeoxr.vraeei Itli. Vol. I,lz«»7) bei der Spaltung dieses Volkes in eine Menge klei-ner Staaten und seiner vielleicht mundartig verschiedenen Aussprache*) vonden Griechen auch verschiedenartig aufgesaßt und lvcalistrt wurde.

4) Was aus ihrer unkriegerischen Haltung gegen Alexander sattsam erhellt>iial>. IV, 26 ff.

b) Unter Ninu«, diesem angeblichen assyrischen Könige, der jedoch seineEroberungen nur bis Dactrie» ausgedehnt habe» soll <R- E.' V, 647 ff.),während Semiramis dieselbe» bis Indien erweitert habe. Allein der auchtUiab. VI, 24, 2 f. erwähnte ErvbernngSzng der mythischen Semiramis nachIndien ist wohl, gleich ihren gefabelten Zügen nach Aegypten, Libyen undAetbivpien, auf die siegreiche Ausbreitung eines oberasiatische», einem männ-liche» und weiblichen Prinzip geweihten Licht- und FeucrdicnsteS zu deuten,R. E. VI, l. 96» f. Anm. 4. z. >nab. VI, 24. So weit wir eine glaub-hafte Geschichte Assyriens besitzen, hat sich vielmehr die Herrschaft seines macht-vollsten Königs, Salmanassar, in östlicher Richtung nicht weiter als bis »achMedien und Persien erstreckt, N. E. VI, I. 796. 7V8. Lassen I, 8L8 f.,folgert au« einem bei BirS Nimrud entdeckten Basrelief den jedoch nicht nach-haltigen Einfall eines assyrischen Königs in Indien. Vgl. Str. 688 s.

O) Arrian theilt hier ohne Bedenken die im ganzen Alterthum herrschendeAnsicht, nach welcher die Meder (unter PhraorteL und CyaxareS, Herod. 1,>62 f. 106. u. das. Bähr) Nachfolger der Assyrier in der Hegemonie überAsien nach der ganzen, diesen angedichtete» Ausdehnung gewesen seien, N. E.VI, I. 761.

?) CyruS scheint die in Kabulista» seßhaften indische» Stämme, Verbün-dete der von ihm befehdeten Derbikker, unterworfen, aber die Herrschaft übersie wieder eingebüßt zu haben, Lassen I, 859 f. Erst unter DariuS I.wurde die Herrschaft persischer Könige über die indische» Anwohner des west-liche» JnduSuferS erneuert. Dieser Mehrer und Ordner des Perserreichs, un-ter allen mvrgenländischen Herrschern des Alterthum« Alexander dem Gr. amÄhnlichsten, ließ bekannter Maßen die für den persisch,indischen Handel, so wiefür eine genauere Kenntniß Indiens wichtige Entdeckungsreise von Scylax 569

*) In den indischen Volkssprachen Ls-aka lautend, gab er namentlich dergriechischen Wortform '^fckcxaxyvoe ihren Ursprung (Lassen II, 129 f.). BeiPliniuS VI, 21. finden sich neben der Lesart ,,L-tacano!" die bemcrkcnSwcr-then Varianten: ^«pagano«, Kepagona». Ritter VIII, 266 . glaubt in die-Z sem die Vorfahren der heutigen Afghanen finden zu dürfen, eine Ansicht, die

' auch Elphinstonc und Wilken (bei Müller a. a. O.> heilen- Jedenfalls ge,

hört das Afghanische nicht dem indischen, sondern dem iranischen Sprachstammean, nach Müller, die Sprache per Avghanen, Lit, Eentr- Bl- I86Z, Nr-,