ziehen, theils um diejenigen auszubessern, welche auf der Fahrt Scha-den genommen hatten, theils weil er Willens war, den größten Tbeilseines Heeres an diesem Platze zurückzulassen. Er ließ deßhalb dasSchiffslager mit einem doppelten Walle und einer Erdmauer um-schließen, und vom Ufer des Flusses an bis an die Seeküste einentiefen Graben führe», wo seine Schiffe an's Land gezogen waren 5).
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Wahrend aber Ncarch diese Anordnung traf, glaubte der llnter-statthalter deS Landes, welcher erfahren hatte, daß Alexander wegendes Schicksals der Flotte sehr in Sorge» sei, ihm werde natürlich vonSeiten Alexanders eine große Gnadcnbczeugung zu Thcil werden,wenn er ihm zuerst vom Wohlbefinden des Heeres und Ncarchs Nach-richt gebe, und daß dieser bald persönlich dem Könige unter die Au-gen treten werde. So schlug er denn den kürzesten Weg ein undmeldete Alexander», daß sei» Nearch von der Flotte her im Anzugsei Zwar traute Alexander dieser Kunde nicht sonderlich, freutesich aber doch, wie natürlich, über die Botschaft. Als aber ein Tagum den andern verstrich, und er die Zeit der Botschaft damit zusam-menhielt, so fand er die Nachricht nicht mehr glaublich: Boten überBoten wurden auSgcsandt, um den Ncarch hcrbeizuholen; einige vondiesen kehrten, nachdem sie eine kurze Strecke Wegs vorgegangen wa-ren, leer wieder zurück, weil sie Niemanden getroffen hatten; anderegingen weiter, verfehlten aber den Ncarch und sein Gefolge, undkehrten so selbst nicht wieder. Da befahl denn Alexander, jenenMenschen gefangen zu setzen, weil er ihm leere Nachrichten gebracht,und durch eine unbegründete Freude ihm seine Lage nur noch trau-riger gemacht habe, er selbst ließ in Gesicht und Gcmüthsstimmungden Druck großen Kummers blicken. Inzwischen trafen einige seinerLeute, die mit Pferden und Wägen ausgeschickt worden waren, denNearch aufzusuchcn und herbeizuführen, unterwegs den Nearch undden Archivs nebst fünf bis sechs Begleitern: so viele hatte er näm-lich auf seinem Zuge herauf bei sich. Als sic mit ihm zusammen-trafen, erkannten sie weder ihn noch den ArchiaS: so sehr hatten sichdiese in ihrem Aussehen verändert, mit ihren langen Haaren, voll