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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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sie früher hoch am Himmel erblickten, waren zum Theii ganz unsicht-bar, zum Thcil aber ganz nahe der Erde zu sehen, und die früherbeständig sichtbaren gingen jetzt unter und dann bald wieder auf.Und was hier Nearch ausgezeichnet hat, scheint mir nicht unwahr-scheinlich zu sein, da ja auch zu Syene in Aegypten um die Zeit derSommersonnenwende ein Brunne» gezeigt wird, der um Mittagaugenscheinlich keinen Schatten wirft; und auch in Mcroe ist in der-selben Jahreszeit Alles schattenlos ö). Dennoch ist es wahrscheinlich,daß auch bei den Indern, insofern sie gegen Süden wohnen, ebensodieselben Erscheinungen Statt finden, und insbesondere natürlich imindischen Meere, je mehr sich dasselbe gegen Süden neigt ^). Dochgenug davon!

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Neben den Oriten waren landeinwärts die Gadrosier ansäßig.Ihr Land durchzog Alexander mit seinem Heere unter großen Be-schwerden, und hatte hier so viele Drangsale zu erleiden, wie auf sei-nem ganzen übrigen Hcereszuge nicht zusammengenommen. Dießhabe ich in meiner größeren Schrift berichtet '). Unter den Gadro-siern unmittelbar am Meere Hausen die sogenannten Ichthyophagen?):an ihrem Lande schifften sic vorüber. Am ersten Tage um die zweiteNachtwache zur See gegangen, liefen sie nach einer Küstensahrt vonsechshundert Stadien*) in Bagisara^) ein. Hier ist ein Hafen mitgutem Landungsplätze, und ein Dorf Pafira ^), sechszig Stadien**)vom Meere entfernt, und die Bewohner der benachbarten Küste sindPasiräer. Am folgenden Tage lichteten sie noch früher die Anker undumschifften ein Vorgebirge, das sich weit in die See hinein erstreckteund hoch und steil war. Hier gruben sie Brunnen und schöpftennicht wenig, aber schlechtes Wasser, und blieben an diesem Tage vorAnker liegen, weil die Brandung an der Küste hoch ging. Am fol-genden Tage gelangten sie nach einer Fahrt Von zweihundert Sta-

30 Stunden,3 Ht.