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Nysa und der Berg Merus und der Epheu, der auf diesem Bergewächst, und die Inder selbst zeugen dafür, indem sie unter dem Schallevon Trommeln und Cymbcln in die Schlachten gehen und ein bunt-geflecktes Kleid tragen ' 0, wie die schwärmenden Genossen des Dio-uysus. Von Hercules dagegen gibt cs nicht viele Erinnerungs-zeichen. Denn daß Hercules nicht im Stande gewesen sei, den FelsenAornus >3), welchen Alexander mit stürmender Hand cinnahm, zuerobern, scheint mir eine Prahlerei der Macedonier zu sein, wie sieauch den Parapamisus Caucasus nannten '^), welcher doch mit demCaucasus gar Nichts gemein hat. Ebenso, als sie von einer Höhleim Lande der Parapamisaden hörten, sagten sie, es sei die Höhle desTitanen Prometheus '^), in der er wegen des Feuerdiebstahls gekreu-zigt worden. Dergleichen als sie bei den Siben "0, einem indischenVolksstamme, die Leute in Felle gekleidet sahen, sagten sie, die Sibenseien Ueberreste von der Heerfahrt des Hercules. Denn auch eineKeule tragen die Siben, und ihren Stieren ist ein Kolben ein-gebrannt: dieß sahen sie gleichfalls als ein Zeichen der Erin-nerung an den Kolben des Hercules an. Wenn dieß aber Jemandglaublich findet, so dürfte es wohl ein anderer Herculcs sein,nicht der thcbanische, sondern entweder jener lyrische, oder der ägyp-tische '0/ auch ein großer König in den oberen, unfern von In-dien gelegenen Landen.
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Diese Abschweifung möge mir gestattet sein, damit nicht alsglaubhaft erscheine, was der Eine und der Andere über die Inderjenseits des Hyphasis geschrieben hat '); denn bis zu dem Hyphasishin sind die Teilnehmer am Heereszuge Alexanders nicht ganz un-glaubhaft. Wie denn Mcgafthenes von einem indischen Flusse Fol-gendes erzählt: Silas 2) sei sein Name; er ströme aus einer demFlusse gleichnamigen Quelle durch daS Land der Sileer, die ebenfallsgleichen Namen mit dem Flusse und mit der Quelle haben; das Was-ser aber zeige folgende Erscheinung: cs gebe Nichts, dem dieses WasserWiderstand leisten könne; weder schwimme Etwas auf seiner Ober-