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Nur wenige Schriftsteller aber haben uns von den Ländern bis anden Ganges Bericht erstattet, und wo die GangcSmündungen seien,und Palimbothra ''), die größte Stadt der Inder am Ganges.
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Für mich ist Eratosthenesvon Cyreneglaubwürdiger, als jederAndere, weil er sich mit der Erdbeschreibung?) angelegentlich beschäf-tigt hat. Dieser behauptet, daß, wenn man vom Taurusgebirge aus,wo die Quellen deS Indus liegen ^), gerade diesem Flusse entlangbis an das große Meer und die Jndusmündunge» gehe, diese Seitedes Jnderlandes dreizchntausend Stadien*) betrage^). Die dieserentgegengesetzte Seite, von demselben Gebirge aus dem östlichen Meereentlang, macht er dieser Seite nicht mehr gleich; denn ein Vorge-birge^) erstrecke sich vielmehr weit in vie See hinaus, ungefähr ineiner Ausdehnung von dreitausend Stadien**): demnach würde ihmzufolge die Ostseite Indiens sechszehntausend Stadien***) betragen.Daraus ergibt sich ihm die Breite von Indien. Die Länge aber vonWesten nach Osten bis zur Stadt Palimbothra bestimmt er nachMessungen mit dem Schönus°) — es sei nämlich eine königlicheStraße') — zu zehntausend Stadien)') an Ausdehnung: dasWeitere dagegen lasse sich nicht mehr mit gleicher Sicherheit angcben^).Alle diejenigen, welche Sagen nachgeschricben haben, lassen, das indie See sich erstreckende Vorgebirge mitgercchnet, die Ausdehnungetwa zehntausend Stadien, oben dagegen die Länge Indiens unge-fähr zwanzigtausend Stadien I ch) betragen. CtesiaS von Cnidussagt, Indien sei so groß als das übrige Asien; allein das ist ebensonichtig, als wenn OnesicrituS dasselbe dem dritten Theile der ganzenErde gleichsetzt 0). Nearch behauptet, mitten durch die Ebene vonIndien sei eS ein Weg von vier Monaten. Für MegastheneS aber
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