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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
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Wunder- und Sagcnland, oder der Vorgang des von ihm in der^rrnbasis öfters angeführten Herodot (Krüger Irrel. Honi. 216), oderauch des von ihm übrigens wegen seiner Fabeleien mit Ungunst bc-urtheilten CtesiaS (^.rrnli. V, 4, 2. Irrä. 3, 6) bestimmt haben,welchen er möglichst Wahres über Indien in derselben von jenemmißbrauchten Mundart entgcgenstcllen wollte? (Passow 401). Jededieser Voraussetzungen scheint immerhin noch wahrscheinlicher, als dieAnnahme, daß er mit der Wahl des ionischen Dialekts der Vorliebeseiner Zeit für altertümliche Phrasen auch in ionischer oder dorischerMundart (Bernhardt) Grnndr. d. gr.Lit.1,920)habc huldigen wollen:sonst doch mit seinem nüchternen Geschmack zu ihren literarischen er, derKünsteleien einen entschiedenen Gegensatz bildete. Im ersten Theilcseines Schriftchens über Indien, der von Land und Leuten handeltCap. 117, sind seine zwei von ihm in Ehren neben einander ge-nannten (^nnl). V, 5,1. 6, 2)Hauptgewährsmäuncr, der große Era-tosthenes und Megasthcncs, jener in seinen Augen mit vollstem Rechtehöher stehend, denn jeder andere Fachmann Iwci. 3, 1, dieser oft vonihm angeführt 3, 7. 4, 2 ff. 5, 2 s. 9, 8. 10, 6 ff. 15, 7, aber mitVorsicht benützt 7, 1 ff. 19, 7, nächst diesen Nearch 11, 7. 19, 1,

8. 10 f. 16, 1, neben Mcgasthenes rühmlich erwähnt 17, 6, wäh-rend Strabo 70 über beide sich ungünstig äußert. Beide sind jedochniit Glück vertheidigt worden, jener von Geier Ooirrrneirk. Da LIox. ZI.rer. Lvriptor. 39 f. unter Verweisung namentlich ans Irrä. 19, 1.4. 31. 40, 9, und von Westermann 31. E. V, 490, dieser vonSchwanbeck, ÄIsZastlrsriis Indien, 60 ff. 74 s. Neben den Genann-ten scheint Arrian auch noch andere nicht näher bezeichnet Quellen10, 1 im ersten Theilc seines Merkchens ausgcbeutet zu haben. Des-sen zweite Hälfte Cap. 18 43 liefert sodann einen lehrreichen Aus-zug ausNearchs Küstenfahrt" von den Jndusmündungen bis inden persischen Meerbusen hinaus, und wie dort, so beurkundet auchhier unser fleißiger Sammler seinen besonnenen Prüsungsgeist Irrä.

9, 13. 6, 1 ff. 7, 1. 13, 9. Lasten II, 746. Was endlich die vonihm in dieser zweiten Hälfte vcrwerthetc Schrift Nearchs selbst be-trifft, so hat zwar in derselben Dodwcll (bei Schmieden 233 ff.) einunechtes Erzeugniß der spätcrn Ptolemäcrzeit nachznweiscn gesucht,ist aber von d'Anville, Goffelin, Renncll, Robertson und zumal