14
63 .
.Markgräfin zu Bayreuth f 1724; vermählt mit dem Obigen1082). Auf dem Knopf des Deckels eingravirt die Wappenvon Wirtembevg und Brandenburg-Bayreuth. Der Fussruht auf drei runden Löwenfigürclien.
H. 0,19, D. 0,107 M.
(5260)
Trinkglas
in Römerform, unten cylindrisch, oben ausladend, mit sehrreicher, aus Trophäen, Festons und dergl. bestehendervergoldeter Silberfassung; am Fuss drei silberne Schwäne.Deckel Silber getrieben mit der Portraitbüste des KaisersLeopold I. und Joseph I. en medaillon, Trophäen etc.Als Knopf der Doppeladler, dessen Herzschild durch einenAmethyst gebildet wird. Im Innern des Deckels eingra-virt: Als 1700 Jahr mul 3 darin die Christzahl mar. am15. Merzentag. nach des Grajf Schlichen niederlag hegPassan hier Victorie schossen die ßeger and brav weinzugossen Dem Beyerfürsten mul franzosen Mil manchemVivat lieb zu kosen, da zechten heg den Schwanen hier 8Begerische Ofßcier, die schmissen ihr gesmulheitsglasallzeit hinunter auf die gass. Die Würlhin sollte thun des-gleichen Wolt doch vom Keyser nicht abiceichen, nahmdieses glas zu ihren banden, Und riejf den Bcyeren zuschunden das Vivat Leopoldns aus. Er lebe und seinganzes Haus, Thal drauf bescheid, da sichs begab, das siedurchs feuster hoch hinab 30 ganzer schuh das glas weg-schmisse, doch unzerbrocheu ohne Risse, man sah es auf-recht auf 2 Steinen Da stehen wider als Vermeinen.Drauff von den Beyern ein Soldat der damals die auf-warlung that. Ein nagelschmidt ent Biberach dis glasherauf geholt zur Schmach Der Beyer, die darob sehrstutzten Die Würlhin auch nit mehr so truzten. Die sichob dieser wunderlhat , gar sehr in Gott erfreuet hat , Undschrieb zur stäten Iieysertreue, Auf dieses Glas: Gott mituns seye. F. M. M. Beck. Sabina Heilbronnerin.
(Das Glas ist aber jetzt lädirt.)
II. 0,27, D. 0,122 M.
(5261)