Durchschneiden das empörte Wcllcnrcich,
Daß sie sich bald im Schaumgekräuscl zeige»,Bald nieder in das Flutgcbrause steigen,
Das, breite Wellen siedend, gährt und zischt,Schneeflocken gleich emporschncllt scincn Gischt!Die Kähne schivammen durch die Flut daher,Wie kleine Vögel durch das Wolkcnmecr.
Kunst schien Natur — so fügten sich die WeilenDes Oceans geboruen Spiclgesellen!
8 .
Wer ist die erste, die sich naht dem Strand,lind gleich der Nereide springt ans Land?
Ein glänzend schwarzes Kind, deß AugenlichtVon Liebe, Hoffnung und von Treue spricht!Neuha, die treue, liebevolle schlangSich wie ein Strom um Torquill, froh und bang,Sic lacht und weint und läßt ihn noch nicht frei,Wie zweifelhaft, ob er's auch wirklich sei;
Vor scincn Wunden bebt sie wie ei» Kind,
Und weint und lacht dann, weil sie leicht nur sind.Sic war ein Kricgcrkind und ohne ZagenVermochte sic den Anblick zu ertragen;
Der Theurc lebt — Furcht ist und Angst zerronnenVor dieses Augenblickes hohen Wonnen.
Die Freude malt sich in des Auges Tropfen,
Und schluchzend läßt sic laut das Herz crklopfen,Der Seufzer war ein Hauch aus Edens FlurBei dieser reinen Tochter der Natur.
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