Wo Liebe nur, doch Reichthnm nicht bewogt,
Wie könnte dies von rohen'Schiffer rühren,
Der nnr sich läßt oon Wind und Wellen führenUnd jetzo schon, mit Freveln kaum beschwert,
Der Tugend seltnen Lohn, die Ruh begehrt?
Sv ist der Mensch; — wir Huben all' ein Ziel,Doch hinznkommcn gibt's der Wege viel!
Geburt und Mittel, Vaterland, Gestalt,
Gemüth und unsres Namens äußrer HaltVermögen mehr auf dieses Erdcustrcbcu,
Als je wir ahnen in dem kurzen Leben.
Doch immer tönt die leise Stimme bangDurch Glücksgewin» und lauten Rnhmesklang lEs wird, weß Glaubens auch und wo wir weilen,Uns das Genüssen, Gottes Ruf, ereilen.
7 .
Kaum faßt das Boot die wenigen Treuen noch,Die ihrem Häuptling folgen — trüb jedoch, —Ungern blieb mancher ans dem Schiffe zwar,
Das stolz einst — jetzt ein sittlich Wrack nur war,Und schaut voll Mitleid seines Herrn Geschick,Indessen Andre spottend, Hohn im Blick,Verschmähn das Zwcrgenscgel mehr und mehr,Das zwar zerbrechlich — dennoch trägt so schwer.Der zarte Nautilus, dcr's Ruder führt,
Der Muschclscgler, der sich steuernd rührt.
Des Meeres Mab, des Oceanes Fee,
Ist stärker und ach ! freier ans der See!
Stürmt blitzgeschwingt i» Wellen der Orkan,
So birgt er sich im tiefen Ocean,
Und spottet dort der Flotten, so die WeltErschüttern — und die doch ein Hauch zerschellt.