Auszug aus !>cr Ncisc des Lapitain Älijzh.
Am 27. Dcccmbcr (1787) wehte cin heftiger Ostwind, von demnnr viel zli leide» hatten. Bald riß die Flnt die Sparren am Steuer-bord weg; bald brach sic in das Schiff cin und überschwemmte dieBöte. Mehre Fässer mit Bier, welche ans dem Verdeck lagen, wur-den Hinwcggcspült, und nur mit großer Mühe und Gefahr konntenwir cs verhindern, daß die Böte nicht cin gleiches Schicksal betraf.Unser Vorrath an Brot war znm großen Thcilc ungenießbar gewor-den; denn die Sec stand hoch im Hintcrtheilc des Schiffes und selbstdie Kasüte war voll Wasser. Am 5. Januar 1788 bemerkten wirdie Insel Teneriffa in einer Entfernung von ungefähr 12 Meilen,und am folgenden Tage, einem Sonntage, ankerten wir in der Straßevon Santa Cruz. Hier versahen wir uns mit allem Nvthigcn, undgingen, nachdem dieses Geschäft abgemacht war, am 11. wiederunter Segel.
Ich thcilte nun die Mannschaft in drei Wachen, von denen ich diedritte einem der Untcrschiffcr, Herrn Fletchcr Christian, anvcrtraute.Ich habe eine solche Anordnung, wenn die Umstände cs erlaube»,stets für sehr zweckmäßig gehalten; denn eine feste Ordnung trägtnach meiner Ucbcrzeugung nicht allein viel zur Erhaltung der Gesund-heit unter der Schiffsmannschaft bei, sondern setzt die letztere auch inden Stand, bei verkommenden dringenden Fällen sogleich thätig ein-zngrcifcn. Da cs mein Wunsch war, so schnell als möglich nachOtahciti zu kommen, so setzte ich die Brotranzioncn auf zwei Drittel