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Zu reiten? Nicht von Mensch und ThierSah Fährten man und Tritte hier —
Man konnte hier von keinem WesenEin Mal der Müh' im Boden lesen.
Und stumm und lautlos wie die GruftWar rings die Luft.
Kein Vogel sang ein Morgenlied,
Kein Käfer schwirrte durch das Ried
Und durch den Busch. — Noch manche Werste
Und keuchend, als ob's Herz ihm berste,
Trug mich der müde Renner doch,
Wir waren immer einsam noch,
Vis endlich, wie wir zieh» entlang,
Es mir wie nahes Wiehern klangAus einer dichten Föhrcnnacht.
Weht im Gezweig des Windes Macht?
Nein! nein! ein Trupp in wilden RcihnSprengt ans dem Forst mit Hufgestampfc,
Er nähert sich — schon wollt' ich schrei»,
Doch meine Lippe schwieg im Krampfe.
Die Rosse sprengten voller Hast —
Doch wer hat sic im Zaum gefaßt?
Ha? tausend Pferde, doch kein Reiter!
Es fliegt der Schweif — cs wallt die Mähne,Die Nüstern schnauben frei und heiter,
Nie kauten am Gebiß die Zähne,
Den Huf beschwerten Eisen nie,
Nicht Sporn und Gerte fühlten sic.
Ja tausend Rosse, wild und frei,
Sic sprengten donnernd jetzt herbei,
Wie Mecrcswogcn hin und wieder,
Als wollten sie uns Schwache grüßen.
Das ward ein Sporn des Nenners Füßen;Momente setzt er sich in Lauf,