Doch endlich kam ich zu mir wieder;
Wo war ich? — Schwindelnd, starr und kalt,Nur Puls um Puls kam in die GliederEin langsam schwacher Lebcnshalt:
Bis mich ein cinzger Schmerz nur drückte,
Der mich zuerst als Krampf durchzuckte,
Es floß mein Blut, doch dick wie Eis;
Es drang ein Rauschen mir in's Ohr,
Es schlug das Herz, doch schwach und leis,
Die Augen blickten matt empor,
Fast wie durch trübes Glas hervor.
Mich dünkt, cs rauschten Wellen nah;
Der stcrnbcsctzte Himmel sah
Herab auf mich — cs war kein Traum,
Das wilde Roß stürzt in den Schaum,
Des breiten Flusses stolze MachtTost weithin in die kühle Nacht,
Wir mitten drin, dem fremden StrandWar unser Kämpfen zugcwandt.
Das Wasser riß mich aus dem Traum,
Und stärkte mir für AugenblickeDie Glieder von dem Druck der Stricke.
Mein Renner thciltc stolz den Schaum,
Und immer vorwärts ging es leicht,
Bis wir den glatten Strand erreicht.
Ich dankte für den Hafen kaum,
Denn hinter mir war Nacht und Graus,
Gleich dunkel sah cs vor mir aus.
Wie viele Stunden Nacht und TagIch hangend so und bangend lag,