Und das der Wind mir uachgebrüllt;
Ich wandt' mein Haupt, von Wuth erfüllt,Biß in den Strick, dcr mir als ZügelDen Hals band an dcr Mähne Flügel,
Mich wendend macht ich den VerlachRückwärts zu heulen meinen Fluch;
Doch es verlor sich nur mein RufenIn meines Rosses Dvuucrhufcu;
Es that mir leib — ich hätt' um's LebenGern ihre Schmach zurückgcgcben.
Doch später Hab' ich's treu gcthan:
Seht euch das Thor des Schlosses au,Zugbrücke, Gatter ist nicht mehr,
Stein, Riegel, Graben öd' und leer,
Kein Gras kann mehr die Felder schmücken,Es wächst nur auf dem Maucrrückcu,
Wo einst dcr Herd dcr Halle stand;
Ihr mögt dort lange Stunden säumen,
Und werdet dennoch schwerlich träumen,Daß hier ein Schloß sich stattlich wand.
Ich sah die Thürmc glutumflattert,
Daß jede Zinne barst und knattert',
Das heiße Blei in RegcnftutcnVon schwarzvcrkohltem Dache schoß,
Das sich dcr Rache nicht verschloß.
Sic mochten damals nicht vcrmuthcn,
Als wie auf Blitzen fortgeschnclltSic mich dem Abgrund preis gestellt,
Daß eines Tags ich kehren würdeZehntausend Rosse zum Geleit,
Und daß für seines Rittes BürdeDem Herrn zu danken ich bereit.
Sic spielten einen bösen Streich,
Als sic auf diesem Ritt bestanden,