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U»d, Herr, auch ihr habt Ruhe nöthig,
Doch bin ich gern zur Wacht erbötig
Bei eurer Schaar!" — Darauf der Schwede:
„Nein! ich ersuche dich drum, rede!
Erzähl dein Marche», drob vielleichtEin sanfter Schlummer mich beschleicht,
Denn jetzt ist meinem Augenstern
Die Hoffnung noch des Schlafes fern." —
„Die Hoffnung, Sire, auf solch ein GlückSetzt mich in alte Zeit zurück:
Mich düukt, ich zählte zwanzig Jahr,
Ganz recht — als Casimir König war -Bei dem ich schon sechs Sommer langGanz jung noch, führte Pagcnrang:
Traun! ein Monarch an Wissen reich,
Doch eurer Majestät nicht gleich;
Nicht kämpft er, Länder zu bekommen,
Die man ihm wieder abgcnommen, —
Und nchm ich Warschaus Reichstag aus,
So herrscht er fricdlichstill zu Haus.
Doch hegt er Sorgen auch im Busen,
Die Frauen liebt er und die Musen,
Die machten oft ihm so viel Leid,
Daß gern er griff zum Kriegcrkleid,
Doch ging er, wann sein Wüthen lau,
Z» neuem Buch, zu andrer Frau.
Und dann begannen große Föten,
Ganz Warschau kam aus Thor getreten,
Der Ritter Stolz, den Schmuck der Frau»,Des reichen Hofes Pracht zu schaun.
Er war der Polen Salomo,
Es nannten ihn die Dichter so,
Nur Einer nicht, der ohne Sold