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Und waren sie's — sein kalt GesichtBeachtet ihr Gedeihen nicht,
Sah höchstens sic mit Schmerz nnd Bangen.
Nie netzten Thräncn seine Wangen,
Noch hat sic Lächeln je umfangen;
Die schöne breite Stirne trugDes tiefen Sinnens ernsten Zug,
Und Furchen, die der heiße PflugDes Kummers vor der Zeit ihr schlug,
Die Narben des Gcmüths, die nochDer Zeuge sind vom Scelenjoch.
Vorbei für ihn war Leid und Lust,
Nichts blieb ihm noch, als schwere TageSchlafloser Nächte volle Plage,
Für Lob und Schmach die kalte Brust.
Ein Herz, das selber sich zerfraß,
Doch nie verzieh und nie vergaß,
Das, wenn es eben kaum noch fühlt,
Am meisten — tiefsten sich zerwühlt.
Das Eis, das stärkste der Natur,
Deckt doch die Oberfläche nur,
Und der lcbcndgc Strom darunterFließt immer fort, behend und munter.
Sein Herz trug, wie sich's auch verschanzt,Gefühle, die Natur gepflanzt,
Zu tief gcwurzclt, sic zu mindern;
Ob wir die Thräncn auch verhindern,
Wenn diese sich ins Auge drängen,
Und wir sic dann zurückc zwängen,
Vom Hcrzcnswafscr sich zu wehren:
So trocknen doch sic nicht, sic kehre»
Zurück zu ihrem ersten QuellUnd weilen unten rein und hell,