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Starr in Verzweiflung sich entsetzt.
Noch lebt sic — nur zu früh erwachtSie aus der tvdtcnglcichcn Nacht —
Doch zur Besinnung nicht — erschlafftWar ihr durch Angst der Sinne Kraft.Sowie der Pfeil das Ziel verläßt,
Sobald die Sehne Regen näßt,
So stürzen die Gedanken krausUnd fiebcrwirr dem Hirn heraus.Vergangnes ist ein weißes Blatt,
Die Zukunft schwarz, nur schaurig mattEin Schimmer, wie das BlitzgcfunkclIm Feld bei Sturm und nächtgcm Dunkel.Sie bebt — sic fühlt so tief und kaltIm Herzen einer Schuld Gewalt, —
Es drückt sie Schmach und Sünde schwer,Sic wußte, jemand stirbt — doch wer?Sic hat's vergessen — lebt sic doch?
Ist immer dies die Erde noch?
Ist dort der Himmel? Menschen hier?
Wie — grollen Feinde jetzo ihr?
Ihr, deren Auge jüngst noch band,
Mit Lächeln jeden Blick umwand?Verworren lag und unbestimmt,
Was vor der trüben Seele schwimmt —Ein Chaos von Entsetzen, Hoffen,
Von Lachen, Weinen jetzt betroffen,
Doch stets im höchsten Wahnsinn wildKämpft sic mit diesem Ficberbild;
Es dünkt ihr schon sich Luft zu machen:Doch weh! umsonst ist ihr Erwachen!