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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
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Gar oft n» Herz, das in Gefahr nicht starb!

Und Franc» mehr als Männer noch, wenn Schmach,

Tod oder Untreu ihre Liebe brach,

Versinken, wo sie Ueppigkeit besticht

Doch weg Verdacht so ist Znleika nicht!

Stets bleibt das Leben ein gewagtes Spiel,

Hier istzu ernten nichts, zn fürchten viel,

Zn fürchten, ja! die Angst dich zu verlierenDurch Osmans Macht und Giaffir's Regieren,

Doch glaub' ich, daß die Augst ein Lufthauch bricht,

Den Liebe meinem Segel heut verspricht.

Nicht naht Gefahr dem Paar bei ihrem Scherz,

Zwar wankt der Fuß, doch ruhig schlägt das Herz.

Bei dir wird Alles schön, zur Lust der Harm,

Meer Erd' ein Himmel liegt iu unscrm Arm!

Ja! laß den Sturm schon das Verdeck zerknacken,Umschließt dein Arm doch fester meinen Nacken,

Wenn je ein Seufzer diesem Mund cntweht,

So sei dein Heil vom Himmel nur erfleht!

Nicht Elemente dröhn dem LicbeSglücke,

Das ärgste Gift liegt in der Mensche» Tücke.

Wenn wir nach jener schroffen Klippe fahren,

Drohn uns Momente hier ein Schmerz von Jahre»!Hinweg Gedanken, die nur Grausen bringen!

Heut oder nie wird unsre Flucht gelingen.

Nur wenig Worte bleiben mir zu sagen;

Dir Eins nur, uns der Feinde zu cntschlage»,

Ja, Feinde mir Giaffir, der mir grollte,

Und Osman dir, der gern uns trennen wollte!

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Vor Tod jedochDe» Wächter nochZu retten, kehrt' ich in mein Joch.