So fest dich am Geheimnis; hange»?
Nicht denken kann ich mir den Grnnd, —
Doch schweig ich — weil's begehrt dein Mnnd.Was dn gemeint mit Frcnnd »nd Wehr,Versteh' ich nnn nnd nimmermehr.
Die cwge Treue dir zu schwören,
Das könnte selbst Giasfir hören,
Sein Grollen würde mich nicht hindern,
Auch würd' cs bald darauf sich mindern.Scheint denn der Wunsch so fremd in mir,
Zn sein, was ich gewesen dir?
Wen anders sah Zulcika je
Seit ihrer Kindheit frühster Stunde?
Nach wem drängt sich ihr Ach nnd Weh,
Als nur nach dir, in dessen: BundeIn ihrer Laube sie geweiltUnd ihre Jugendzeit gctheilt?
Die Neigung, die mir angeboren,
Sic hätt' ich plötzlich abgeschworen?
Sei Wahrheit plötzlich nun gescheut,
Die unser beider Stolz bis heut?
Daß ich des Fremden Blick zum Raube,Verweigert Gott, Gesetz und Glaube;
Nicht ein Gedanke soll verwegenSich gegen den Propheten regen,
Nein! sein Gebot macht selig mich,
Es läßt nur Alles, läßt mir's d i ch.
Ich müßte schier vor Angst vergehnBeim Manne, den ich nie gcschn;
Was soll ich dies nicht offen sagen,
Was drängst du es geheim zu tragen?
Ich weiß, des Pascha's UebcrmuthWar nimmer dir besonders gut,
Er schilt so oft um nichts auf dich,